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Kommt es zu einer Störung der Elektrik, so ist auch die Parametrierung der Frequenzumrichter entsprechend einfach – entweder über eine Speicherkarte oder über Profi-bus. Die Geräte haben eine Schnittstelle für eine Speicherkarte, auf der sämtliche Einstelldaten gespeichert werden können. Diese muss dann lediglich entnommen und in das neue Gerät eingeschoben werden. Die Anlage in Frankfurt arbeitet nach der zweiten Variante.
In der Solarpanel-Produktion von Conergy erwies sich gerade das als einer der größten Vorteile der Frequenzumrichter ET200S FC. Die etwa 120 Umrichter in rund 50 Schaltkästen sind leistungsgleich (0,75 kW) und identisch parametriert. Über die Steuerungssoftware Step 7 und den Profibus konnten deshalb die Einstellwerte gleichzeitig auf alle Geräte aufgespielt werden, wodurch erheblich Zeit eingespart wurde.
Busbasierte dezentrale Lösung spart 30% der Kosten ein
Durch den reduzierten Verdrahtungsaufwand dieser Lösung mit busbasierter dezentraler Peripherie konnten etwa 30% an Kosten eingespart werden. Dazu kommt die gleiche Einsparung in der Planung und der gesamten Elektrik. Darüber hinaus lassen sich über die Software alle Einstellwerte der Standard- und der fehlersicheren Automatisierung über einen Drucker ausgeben und damit dokumentieren. Auf diese Weise sind die Anlagenunterlagen komplett und bei Bedarf im Handumdrehen aktualisiert.
Verkürzte Zeiten für Planung und Inbetriebnahme
In der Solarpanel-Produktion bei Conergy hat der Ausrüster Schmid Technology Systems GmbH erstmals eine Fördertechnik auf der Basis von Profibus und Profisafe realisiert. Damit konnte die Komplexität der Standard- und der fehlersicheren Automatisierung erheblich reduziert werden, was letztendlich auch zu relativ kurzen Planungs-, Installations- und Inbetriebnahmezeiten geführt hat.
Das i-Tüpfelchen ist der drahtlose Service, mit dem die Instandhal-tungsabteilung noch schneller agieren kann. Denn die beiden Steuerungen Simatic S7 319 PNDP F von Siemens arbeiten nicht nur fehlersicher und nutzen den Profibus, sondern sie sind auch netzwerkfähig. In Verbindung mit WLAN-Adaptern (Bild 3) können die Instandhalter den Anlagenservice entsprechend komfortabel per Mobile Panel WLAN von Siemens durchführen.
Dipl.-Ing. (FH) Thomas Pflugfelder ist Vertriebsingenieur bei der Siemens AG, Drive Technologies, in Stuttgart.
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