Künstliche Intelligenz
Fünf Beispiele für Berufe der Zukunft – wie KI die Berufswelt verändert

Ein Gastbeitrag von Ute Riester* 2 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die schnelle Entwicklung der künstlichen Intelligenz verändert die Arbeitswelt, indem sie nicht nur Automatisierung vorantreibt, sondern auch neue Berufsfelder schafft. Dell Technologies präsentiert fünf dieser neuen Jobprofile als Beispiele.

Der KI-Systemtechniker: Ein Beispiel für einen KI-Beruf der Zukunft. Er sorgt dafür, dass die intelligenten Technologien reibungslos funktionieren.(Bild:  Gorodenkoff - stock.adobe.com)
Der KI-Systemtechniker: Ein Beispiel für einen KI-Beruf der Zukunft. Er sorgt dafür, dass die intelligenten Technologien reibungslos funktionieren.
(Bild: Gorodenkoff - stock.adobe.com)

Mit der schnellen Verbreitung von Gen-AI-Systemen ist das geschickte Prompten in Bereichen wie Marketing, Design oder Forschung längst zu einer Schlüsselkompetenz geworden. Es ermöglicht, die bestmöglichen Ergebnisse aus den KI-Modellen herauszuholen. In Zukunft werden jedoch viele neue Berufsfelder entstehen. Aus Sicht von Dell Technologies erlaubt die folgende Auswahl einen ersten Blick auf die Zukunft der Arbeit in einer KI-gestützten Welt:

  • 1. AI Policy Makers: Ethik und Regulierung im Fokus
    Mit der zunehmenden Verbreitung immer leistungsfähigerer KI-Systeme wächst auch der Bedarf an Regeln für den verantwortungsvollen Umgang mit dieser Technologie. Um Missbrauch, Manipulation und Diskriminierung zu verhindern, sind ein hohes Maß an Datenschutz und Transparenz wichtig. AI Policy Makers haben die Aufgabe, die entsprechenden Richtlinien zu definieren. Sie stellen sicher, dass KI verantwortungsvoll eingesetzt wird, was gerade in Bereichen wie dem Gesundheitswesen oder der öffentlichen Verwaltung von zentraler Bedeutung ist.
  • 2. Thermal Plumbers: Nachhaltigkeit in Rechenzentren
    Auch wenn künstliche Intelligenz das Potenzial hat, einen wichtigen Beitrag für ökologische Nachhaltigkeit zu leisten – KI-Systeme sind rechen- und damit auch ressourcenintensiv. Ihre Entwicklung und ihr Einsatz verbraucht große Mengen an Energie. Thermal Plumbers entwickeln Strategien zur Optimierung des Wärme- und Strommanagements, um Nachhaltigkeit und Effizienz zu steigern. Dieser Beruf verbindet technische Expertise mit Umwelt-Know-how.
  • 3. AI Agent Conductors: Harmonie zwischen Mensch und Maschine
    Im Gegensatz zu klassischen Tools wie virtuellen Assistenten und Chatbots, die lediglich Anweisungen entgegennehmen und darauf reagieren, zeichnen sich KI-Agenten durch ihre Autonomie aus. Sie handeln selbstständig, treffen Entscheidungen und führen Aufgaben mit den dafür geeigneten Werkzeugen aus, ohne dass ein ständiges Eingreifen des Menschen erforderlich ist. Natürlich sind sie nicht völlig autark, weshalb Experten ihre Interaktionen orchestrieren müssen: AI Agent Conductors überwachen die Prozesse, optimieren Arbeitsabläufe und sorgen für eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen Mensch und Maschine.
  • 4. KI-Systemtechniker: Mechaniker der KI-Welt
    Service-, Wartungs-, Reparatur- und Diagnosearbeiten sind Aufgaben, die beispielsweise Kfz-Mechatroniker täglich in der Werkstatt erledigen. Sie müssen den Kundenauftrag gemäß den Vorgaben ausführen und gegebenenfalls neue Wege zur Problemlösung finden. Analog dazu sorgen KI-Systemtechniker dafür, dass die intelligenten Technologien reibungslos funktionieren. Sie überwachen, konfigurieren und reparieren KI-Systeme, um deren Verfügbarkeit sicherzustellen.
  • 5. Data Engineers: Treibstoff für KI-Systeme
    Künstliche Intelligenz gewinnt aus großen Datenmengen wertvolle Erkenntnisse, die zu besseren Entscheidungen und innovativeren Produkten führen. Je mehr Daten der Technologie zur Verfügung stehen, desto besser kann sie analysieren und lernen. Data Engineers sorgen bereits heute für die Qualität, Struktur und Sicherheit von Datensätzen, damit Unternehmen von präzisen KI-Analysen profitieren können. Dieser Beruf erfordert Expertise in Datenbanken, Programmiersprachen und Big Data.

Unternehmen müssen in die KI-Kompetenzen ihrer Mitarbeiter investieren. Gleichzeitig wird lebenslanges Lernen im Zeitalter der künstlichen Intelligenz unerlässlich. Workshops, Zertifizierungen und Weiterbildungen helfen Fachkräften, wettbewerbsfähig zu bleiben. Darüber hinaus sind Anpassungsfähigkeit, kritisches Denken und ethisches Urteilsvermögen entscheidend, um KI sinnvoll nutzen zu können. So bietet die Technologie die Chance, Arbeit neu zu definieren sowie kreativer und nachhaltiger zu gestalten.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung