Kohlenstofffasergestricke Gestricke verleihen CFK-Textilien die nötige Tiefziehfähigkeit
Mit dem Strickverfahren der Buck GmbH & Co. KH, Bondorf, können spröde Fasern verarbeitet werden: Kohlenstoff-, Glas-, Aramid- und Keramikfasern.

Obwohl der Maschinenhersteller und Verarbeiter Kohlenstofffasergestricke seit Jahren exklusiv an einen Kunden der Orthopädietechnik liefert, sind laut Buck die Anwendungsmöglichkeiten einzigartig: zum Beispiel dort, wo die Tiefziehfähigkeit eines flächiges Textils gefragt ist.
Das Gestrick hat die Fähigkeit, sich faltenfrei den Bauteilkonturen anzupassen. Möglich ist das aufgrund der Fadenreserve in den Maschen. Üblicherweise seien zur Konturanpassung bei Geweben etliche Materialschnitte und somit Faserunterbrechungen erforderlich.
Dennoch sieht Buck die Kohlenstofffasergestricke nicht als Substitut für Gewebe- oder Multiaxial-Gelegestrukturen: Bei Bauteilen, die zum Beispiel hoher Zugbelastung ausgesetzt würden, erreichten Gewebe- und Gelegezuschnitte bessere Werte – allein schon wegen des höheren Faservolumenanteils. Jedoch hält man in Zukunft Kombinationen aus Geweben und Gestricken für durchaus möglich. Diese Mischungen würden die positiven Eigenschaften beider Flächenstrukturen miteinander verbinden
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