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Dr. Alois Franke Gründer von Aluminium Rheinfelden verstorben

| Redakteur: Stéphane Itasse

Der Gründer und Gesellschafter von Aluminium Rheinfelden Dr. Alois Franke ist nach längerer Krankheit im Alter von 78 Jahren verstorben. Schon zuvor hatte Dr. Franke die Geschäftsführung in die Hände seiner Tochter Erika Zender gegeben, wie das Unternehmen mitteilt.

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Dr. Alois Franke, Gründer von Aluminium Rheinfelden, ist im Alter von 78 Jahren verstorben.
Dr. Alois Franke, Gründer von Aluminium Rheinfelden, ist im Alter von 78 Jahren verstorben.
(Bild: Aluminium Rheinfelden)

„Wir alle, Familie und Unternehmen, sind tief betroffen vom Tod unseres Vaters und Unternehmensgründers“, sagt Zender. „Mein Vater hat sich große Verdienste erworben und Aluminium Rheinfelden zu einem international anerkannten Anbieter für Speziallegierungen, Halbzeuge und Söderberg Massen gemacht. Dafür gebührt ihm unsere tiefe Anerkennung und großer Dank“, meint die Geschäftsführerin. Nach vorne blickend seien durch die rechtzeitige Stabsübergabe an die zweite Generation Stabilität und Kontinuität gewahrt. „Mein Management-Team und ich setzen alles daran, Aluminium Rheinfelden aufbauend auf den Leistungen unseres Gründers in eine prosperierende Zukunft zu führen“, sagt Zender weiter.

Aluminium Rheinfelden rettete Alusuisse-Werk

Das Jahr 1993 war für die Stadt Rheinfelden und die damals ansässige Alusuisse ein Schicksalsjahr. Die einstmals führende Aluminiumhütte, in der die europäische Geschichte der industriellen Aluminiumproduktion im 19. Jahrhundert begann, stand vor dem Aus. Die hohen Energiepreise in der Region führten zur Unwirtschaftlichkeit, sodass die damaligen Eigentümer die Produktion drosselten und schließlich den Standort ganz aufgeben wollten. Nur dem Einsatz von Franke, der damals 53 Jahre alt war, war es zu verdanken, dass es dazu nicht kam. Er kaufte die zukunftsfähigen Teile des Unternehmens – die Rohstoffveredlung mit Speziallegierungen, Halbzeugen und Söderberg Massen – aus, gründete damit Aluminium Rheinfelden und rettete so 300 Arbeitsplätze.

Seitdem hat sich das Unternehmen ständig weiterentwickelt, wie es in der Mitteilung heißt. Aluminium Rheinfelden hat mit seinen Legierungen dazu beigetragen, dass sich der Rohstoff Aluminium heute in vielen Anwendungen, etwa in Fahrzeugen, findet. „Das Wissen, das wir in unserem Unternehmen zu den Rohstoffen Aluminium und Kohlenstoff erarbeitet haben, dürfte weltweit beachtlich sein“, erläutert Zender.

Im digitalen Kondolenzbuch unter www.alurheinfelden.com können Trauernde ihre Anteilnahme ausdrücken.

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