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CAD

Guntamatic entwickelt Pelletsheizung mit Cocreate Modeling

03.09.2010 | Redakteur: Jürgen Schreier

Innensicht der neuen Brennkammer in 3D. Bild: PTC
Innensicht der neuen Brennkammer in 3D. Bild: PTC

Die Guntamatic Heiztechnik GmbH, Hersteller umweltfreundlicher Heizgeräte, entwickelt seine innovativen Heizungen ausschließlich mit Hilfe der expliziten CAD-Modellierungsumgebung Cocreate von PTC. Das gilt auch für das jüngste Produkt des österreichischen Unternehmens aus Peuerbach, das Pellet-Wandgerät „Therm“.

Der Clou der neuen ökologischen Heizungsanlage ist ihre kompakte Bauweise, die auch Kunden mit geringem Platzangebot den Zugang zu erneuerbarer und CO2-neutraler Heizenergie eröffnet. Daher wurde das neue Gerät 2009 mit dem „Französischen Innovationspreis“ ausgezeichnet, im Jahr 2010 erhielt Guntamatic zusätzlich den oberösterreichischen Innovationspreis bei der Energiesparmesse in Wels.

„Therm“ war das erste Produkt, das Guntamatic mit Cocreate Modeling von Grund auf neu entwickelte, nachdem das Unternehmen 2007 von 2D- auf 3D-Entwicklung umgestiegen war. Im Laufe des Konstruktionsprozesses bestätigte sich schnell, dass die Entscheidung für die 3D-CAD-Umgebung Cocreate Modeling zahlreiche Vorteile für die Produktentwicklung brachte.

Mit CAD-Modellierung Ideen schnell ausuprobieren und adaptieren

Erste Vorversuche für ein möglichst kleines Pelletsgerät hatten zur Entwicklung der neuen Brennkammertechnik – der Zyklonverbrennung für minimale Staubemission bei hohem Wirkungsgrad – geführt, die inzwischen auch patentiert wurde. Wie die Anlage selbst jedoch letztlich aussehen sollte, war zu Anfang völlig offen. Vom ersten Entwurf bis zum jetzigen Wandgerät gab es mehrere radikale Überarbeitungen, die mit dem ursprünglichen 3D-Modell kaum mehr etwas gemein haben.

„Die Möglichkeit, in der expliziten Modellierung Ideen schnell auszuprobieren und ohne viel Aufwand zu adaptieren, zu detaillieren, zu simulieren und immer wieder zu verwerfen, haben wir bei der Entwicklung des Therm zu schätzen gelernt. Gerade bei innovativen Entwicklungen wird ziemlich kreativ-chaotisch konstruiert. Aber das Ergebnis belegt: Innovationen lassen sich mit expliziter Modellierung sehr viel leichter entwickeln als mit anderen Methoden, die ich kenne“, sagt Ing. Christoph Ebetshuber, Projektleiter für die Entwicklung des „Therm“.

Auch bei der Prototypenfertigung wurde Geld gespart

Ebetshuber ist überzeugt, dass man durch den Einsatz von Cocreate Modeling auch Einsparungen bei der Prototypenfertigung erzielen konnte. Da bereits in der Versuchsphase viel präziser gearbeitet werden kann als in der Vergangenheit, schätzt er, dass man aufgrund der geringeren Anzahl an Prototypen rund 30% Zeit einsparen konnte.

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