Wirtschaft Harting verzeichnet trotz Corona leichte Umsatzsteigerung

Redakteur: Katharina Juschkat

Positive Zahlen bei Harting: Im Geschäftsjahr 2019/2020 kann die Technologiegruppe ein leichtes Umsatzwachstum von 1,2 % verbuchen.

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Für das kommende Geschäftsjahr erwartet Harting trotz weiter kritischer Lage ein moderates Umsatzplus. Im Bild der Vorstand (v.l.): Michael Pütz, Andreas Conrad, Margrit Harting, Dietmar Harting, Maresa Harting-Hertz, Philip Harting und Kurt Bettenhausen.
Für das kommende Geschäftsjahr erwartet Harting trotz weiter kritischer Lage ein moderates Umsatzplus. Im Bild der Vorstand (v.l.): Michael Pütz, Andreas Conrad, Margrit Harting, Dietmar Harting, Maresa Harting-Hertz, Philip Harting und Kurt Bettenhausen.
(Bild: Harting Stiftung & Co. KG)

Die Technologiegruppe Harting meldet trotz Coronakrise für das abgelaufene Geschäftsjahr 2019/2020, das am 30. September endete, ein Umsatzwachstum von 1,2 % auf 759 Mio. Euro.

Wir haben der globalen Corona-Pandemie getrotzt. Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden.

Vorstandsvorsitzender Philip Harting

Wachstum in Asien, Rückgang in Deutschland

Die Ergebnisse sind je nach Region, in denen Harting tätig ist, recht unterschiedlich. Stabil blieb der Umsatz in Europa (ohne Deutschland), dem Nahen Osten und Afrika. In Asien stieg der Umsatz kräftig um 9 %. Auch in der Region Americas schreibt Harting ein Plus von 15 %. In Deutschland dagegen ging der Umsatz um 8 % zurück.

Weltweit hat das Unternehmen 205 neue Stellen geschaffen – in Deutschland wurden neun Stellen abgebaut.

Investitionen gehen kaum zurück

Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Harting kaum weniger als im Vorjahr investiert: „Mit insgesamt rund 65 Mio. Euro haben wir nahezu das Rekordvolumen des Vorjahres erreicht“, so Maresa Harting-Hertz, Vorstand Finanzen, Einkauf und Facility Management. Im Geschäftsjahr 2018/19 hatte Harting 66 Mio. Euro investiert.

Ein Großteil der Investitionen floss in die Digitalisierung der Produktion von Tochtergesellschaft Harting Electric in Espelkamp. In Rumänien wurden die Kapazitäten in Agnita für Automotive und in Sibiu für den Bereich Connectivity & Networks erweitert. Das Werk in den USA (Elgin) verfügt nun ebenfalls über erweiterte Produktionsmöglichkeiten.

Ausblick auf das kommende Jahr

Für das kommende Geschäftsjahr 2020/21 erwartet der Konzern aufgrund der Pandemie weitere Herausforderungen. Philip Harting äußert sich zurückhaltend und betont, dass die Geschäftslage stark von der weiteren Entwicklung der Pandemie abhänge: „Wir fahren weiter auf Sicht.“ Dennoch hält er ein moderates Umsatzplus im leicht einstelligen Bereich für möglich.

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