SPS 2021

Highlights der Antriebstechnik auf der SPS 2021

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Baumüller: Servomotoren-Baureihe überarbeitet

Für hochdynamische Anwendungen mit speziellen Anforderungen an das Beschleunigungsvermögen sowie für schnell wechselnde Start-Stopp-Zyklen hat Baumüller die Servomotoren-Baureihe DSD2 entwickelt. Verfügbar in den Baugrößen 28 bis 132 ist dieser Motor zum Beispiel in Verpackungsmaschinen, Textilmaschinen, Kunststoffmaschinen, Handlingeinheiten oder in der Robotik einsetzbar. Zur Messe stellt Baumüller eine Baulängenerweiterung für die Baugröße 100 vor. Der DSD2 ist nun zusätzlich in der Baulänge XO verfügbar. Die neue Option bietet noch höhere Beschleunigungswerte und eine deutlich höhere Leistung durch höheres Maximal- und Nennmoment.

Baumüller hat seine Servomotoren-Baureihe HYG1 für aggressive Umgebungen und für Branchen mit sehr hohen Ansprüchen an Hygiene, Sauberkeit und Korrosionsschutz überarbeitet und erhöht die Flexibilität für die Anbindung an die Maschinen seiner Kunden. Für die Verbindung des HYG1 an Getriebe wird neben der bisher verfügbaren Flanschoption B14 nun auch die Option B5 angeboten. Durch diese neue Variante kann der Motor auch an Edelstahlgetriebe angebaut werden, was den Einsatz in anspruchsvollen Applikationen, wie etwa in der Lebensmittelindustrie erleichtert.

Ein hoher Wirkungsgrad, eine bessere Prozessperformance und eine niedrige Wärmeentwicklung sind nur einige Vorteile von Servopumpen, die beispielsweise in Pressen oder Spritzgießmaschinen eingesetzt werden. Baumüller bietet mit der Standard, Advanced und Performance Line seine Servomotoren in drei verschiedenen Motor-Pumpen-Kombinationen an.

Speziell für die Advanced Line und die Performance Line wurden nun die DS2- und die DSD2-Servomotoren auch in der Baugröße 132 mit der Option der Innenverzahnung entwickelt, um einen Direktanbau an die jeweilige Pumpe zu realisieren. Dadurch entfallen Kupplung und Pumpenträger wie bei klassischen Servopumpen-Versionen, was den Vorteil einer kürzeren Einbaulänge und demzufolge einer geringeren Aufstellfläche der Maschine mit sich bringt. Der Maschinenbauer profitiert hierbei von niedrigeren Lagerhaltungskosten sowie kürzerer Montagezeit.

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