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Instandhaltung

Instandhaltungsabläufe mit IPS-Systemen systematisch unterstützen

14.07.2010 | Autor / Redakteur: Claudia Otto / Claudia Otto

Durch eine optimierte Instandhaltung können bei steigender Produktivität und Verfügbarkeit der Anlagen, geringeren Rüstzeiten, höherer Produktqualität und geringeren Beständen 20% der direkten Kosten eingespart werden. Bild: Piepenbrock
Durch eine optimierte Instandhaltung können bei steigender Produktivität und Verfügbarkeit der Anlagen, geringeren Rüstzeiten, höherer Produktqualität und geringeren Beständen 20% der direkten Kosten eingespart werden. Bild: Piepenbrock

In der Instandhaltung von Maschinen und Anlagen steckt gerade in Zeiten verhaltener Absatzzahlen viel Potenzial. Um Instandhaltungsprozesse wirtschaftlich zu gestalten, muss das Management allerdings die richtigen Werkzeuge für eine kontinuierliche Planung und Steuerung einsetzen.

Der Stellenwert der Instandhaltung steigt stetig. Für 67% der produzierenden Unternehmen ist sie sogar ein entscheidender zukünftiger Wettbewerbsvorteil, wie das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen angibt. Durch eine optimierte Instandhaltung können bei steigender Produktivität und Verfügbarkeit der Anlagen, geringeren Rüstzeiten, höherer Produktqualität und geringeren Beständen bis zu 20% der direkten Kosten eingespart werden, wie es heißt.

Instandhaltungsplanungs- und -steuerungssysteme (IPS-Systeme) helfen bei der Optimierung des Instandhaltungsmanagements. Sie sind als Ergänzungen zu den klassischen Produktionsplanungs- und -steuerungssystemen (PPS-Systemen) oder Enterprise-Resource-Planning-Systemen (ERP-Systemen) zu sehen.

Markt für IPS-Systeme ist recht unübersichtlich

Laut einem gemeinsamen Whitepaper des FIR und der Trovarit AG zur Software-Auswahl stellen IPS-Systeme ein wirkungsvolles Hilfsmittel zur Steigerung der Planungs-, Steuerungs- und Kontrolleffizienz in der Instandhaltung dar. Allerdings sei der Markt für IPS-Systeme sehr unübersichtlich. Viele kleine und mittlere, aber auch große Anbieter sind demnach mit teilweise stark abweichendem Leistungsumfang am deutschen Markt vertreten.

Die Anbieter definieren zwar grundlegend ähnliche Aufgabenbereiche, zeigen aber in der konkreten Ausgestaltung zum Teil deutliche Unterschiede, wie es heißt. Besonders die Unterschiede im Funktionsumfang und in der Ausprägung einzelner Funktionen seien für interessierte Unternehmen oft nur schwer zu erkennen.

Ausgewählte Anbieter in Workshops überprüfen und vergleichen

Um für ein IPS-Projekt eine möglichst hohe Investitionssicherheit zu gewährleisten, sei deshalb eine strukturierte Vorgehensweise bei der Auswahl von Anbieter und System unerlässlich. Mit der Auswahl- und Ausschreibungsplattform IT-Matchmaker (www.it-matchmaker.com) hat die Trovarit AG ein Werkzeug entwickelt, das in acht Schritten zum richtigen IPS-System und -Anbieter führen soll (siehe Grafik Seite 22).

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