Qualitätskontrolle Komplexe Rahmen für den BMW Mini Cooper SE vollautomatisch vermessen

Redakteur: Mag. Victoria Sonnenberg

Creaform hat ein zweites robotergeführtes Messsystem bei der Walter Automobiltechnik GmbH (WAT) in Berlin installiert. Vermessen werden Gitterrohrrahmen mit vielen Anbindungspunkten für die Peripherie.

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Der robotergeführte optische Scanner Metra Scan-R vermisst bei WAT vollautomatisch komplexe Gitterrohrrahmen mit vielen Anbindungspunkten für die Peripherie.
Der robotergeführte optische Scanner Metra Scan-R vermisst bei WAT vollautomatisch komplexe Gitterrohrrahmen mit vielen Anbindungspunkten für die Peripherie.
(Bild: Creaform)

WAT hat den Entwicklungs- und Serienauftrag für den Motorträger des neuen BMW Mini Cooper SE erhalten und vermisst mit dem Creaform-System Metra Scan-R komplexe Gitterrohrramen für dieses Fahrzeugtyps.

WAT ist Systemlieferant von Metallbaugruppen für die Automobilindustrie. Der Fokus liegt auf komplexen Schweißbaugruppen, wie Motorradrahmen und Motorträgern. Hauptkunde ist die BMW Group mit Motorradrahmen, Torsionsstreben und dem Motorträger für den neuen vollelektrischen Mini Cooper SE.

Der robotergeführte optische Scanner Metra Scan-R vermisst bei WAT vollautomatisch komplexe Gitterrohrrahmen mit vielen Anbindungspunkten für die Peripherie. 90% der Merkmale sind nicht nacharbeitsfähig und würden unmittelbar einen Bandstillstand verursachen, sollten sie nicht nach Spezifikation sein. Durch die geforderte Hochtemperaturverzinkung müssen viele dieser Merkmale prozessbedingt manuell nachgearbeitet werden. Dadurch ergibt sich die Anforderung einer qualitativen Absicherung des Fertigteils durch 100% Vermessung der Serienproduktion innerhalb vorgegebener Taktzeit. Für jeden Rahmen muss ein Messprotokoll und 3D-Scan zur Nachverfolgbarkeit gespeichert werden.

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Bei WAT kommen zwei automatisierte Messzellen mit Handlings-Robotern von Panasonic und dem Creaform-System bestehend aus Metra Scan-R Scanner, optischem Kamerasystem C-Track und der Scansoftware VXelements zum Einsatz. Als Messauswerte-Software hat man sich für Poly Works von Duwe3d entschieden, da diese Software bereits erfolgreich seit über 10 Jahren im Einsatz ist.

Wir sind mit dieser Messlösung sehr zufrieden: Sie ist einfach zu bedienen, deckt einen größtmöglichen Messraum mit hoher Genauigkeit ab und die Messung erfolgt unabhängig von der Genauigkeit des Roboters. Für uns ist dieses System die Zukunft der automatisierten Qualitätskontrolle und Qualitätssicherung und wird bei Neuprojekten mit hohem Automatisierungsgrad bei WAT definitiv gesetzt!

Tommy Laukdrej, Leiter Qualitätssicherung bei WAT

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