Prämierte KI Kuka-Innovations-Award geht an belgisches KI-Forscherteam

Redakteur: Peter Königsreuther

Eine internationale Jury kürte im Zuge der Hannover Messe Digital jetzt den Gewinner des Innovation Awards 2021. Gewonnen hat das Team Chorrobot.

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Künstliche Intelligenz automatisiert zweihändige anspruchsvolle Aufgaben! Damit entschied ein Forscherteam aus dem belgischen Leuven den mit 20.000 Euro dotierten Kuka-Innovationswettbewerb für sich.
Künstliche Intelligenz automatisiert zweihändige anspruchsvolle Aufgaben! Damit entschied ein Forscherteam aus dem belgischen Leuven den mit 20.000 Euro dotierten Kuka-Innovationswettbewerb für sich.
(Bild: Kuka)

Kombiniere man nämlich Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen mit den Möglichkeiten der Robotik, eröffneten sich eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. Weil der Roboter eine Hauptrolle spielt, ist Kuka also besonders interessiert an neuen Ideen dieser Art. In einer virtuellen Zeremonie verlieh Dr. Kristina Wagner, Vice President Corporate Research, den mit 20.000 Euro ausgelobten Preis. Die Intention des von der belgischen Katholieke Universiteit und Flanders Make@KU Leuven stammende Gewinner-Team namens Chorrobot ist es, KI zu nutzen, um die Produktivität von Automobilherstellern sowie KMU zu erhöhen.

Zweihändige Robotermanipulationen schneller umsetzbar

Das haben die belgischen Experten geschafft, weil sie die Umsetzung von zweihändigen Robotermanipulationsaufgaben erleichtern und beschleunigen konnten. Genauer gesagt, ermöglicht die Idee es, ohne umfangreiche Kenntnisse in der Robotik, einige Teilaufgaben zu demonstrieren und andere Aspekte der Manipulation intuitiv über eine grafische Benutzeroberfläche zu spezifizieren. Damit erleichtere sich die Inbetriebnahme anspruchsvoller Roboteranwendungen in unstrukturierten Umgebungen, für die es zwei Hände brauche. Typische Anwendungen seien etwa Montagevorgänge, die nicht starre und nicht fixierte Elemente beinhalten, oder Inspektionsvorgänge.

Nach der Vorrunde standen fünf internationale Teams im Finale des Wettbewerbs, der aufgrund der Coronavirus-Pandemie komplett digital übertragen wurde. Die Finalisten wurden für die Umsetzung ihrer Ideen kostenlos mit Kuka-Robotern ausgestattet und während des gesamten Wettbewerbs von erfahrenen Kuka-Experten begleitet, heißt es abschließend.

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