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Recyclingtechnik auf der K 2019

Kunststoffaufbereitung vom Dosierer bis zum Granulator

| Redakteur: Peter Königsreuther

Der Extruder ZSK 45 Mc-18 mit 45 mm Schneckendurchmesser ist ein Vertreter der ZSK-Baureihe von Coperion und jetzt mit zahlreichen neuen Features ausgestattet, die das Handling deutlich vereinfachen und die Effizienz beim Compoundieren steigern. Er sei einer der Stars beim Coperion-Auftritt zur K 2019 in Halle 14 am Stand B19.
Der Extruder ZSK 45 Mc-18 mit 45 mm Schneckendurchmesser ist ein Vertreter der ZSK-Baureihe von Coperion und jetzt mit zahlreichen neuen Features ausgestattet, die das Handling deutlich vereinfachen und die Effizienz beim Compoundieren steigern. Er sei einer der Stars beim Coperion-Auftritt zur K 2019 in Halle 14 am Stand B19. (Bild: Coperion)

Coperion und Coperion K-Tron (Schweiz) zeigen, wie mit mit Energieeffizienz und Ressourcenschonung die Kunststoffverarbeitung nachhaltiger werden kann – auch in puncto bioabbaubare Kunststoffe.

Unter dem Motto „Making more out of your plastics“ präsentieren die beiden Unternehmen am Stand B19 in Halle 14 in Düsseldorf diverse Neu- und Weiterentwicklungen für die Kunststoffaufbereitung. Übergreifende Themen sollen das vereinfachte Handling, die Effizienzsteigerungen in Bezug auf Verfahren und Kosten sowie der verantwortungsbewusste Umgang mit Ressourcen betreffen. Und zwar bei Gesamtanlagen sowie auch in den Bereichen Compoundierung, Granulierung, Dosierung und Förderung. Im Mittelpunkt stehen außerdem zwei weiterentwickelte High-End-Doppelschneckenextruder des Typs ZSK Mc18 mit Seitenbeschickung und -entgasung, sagt Coperion.

Wartungsfreundliche Doppelschneckenextruder

Doppel wirksame Blickfänger auf dem Coperion-Stand werden zwei deutlich überarbeitete ZSK Mc18-Extruder mit 45 mm respektive 70 mm Schneckendurchmesser und einem spezifischen Drehmoment von 18 Nm/cm³ sein, verspricht der Aussteller. Für einen besseren Bedienkomfort und noch gesteigerte Produktivität sorgten dabei optimierte mechanische und elektrische Features. Die beiden Doppelschneckenextruder sind, wie bereits angedeutet, mit Seitenbeschickungen des Typs ZS-B easy sowie Seitenentgasungen des Typs ZS-EG easy ausgestattet. Aufgrund ihrer besonderen Bauart sollen beide Systeme den sonst üblichen Zeitaufwand bei Wartungsarbeiten erheblich reduzieren, denn sie ließen sich schnell vom Verfahrensteil trennen und wieder montieren. Die Schneckenwellen können zum Reinigen oder Austauschen dabei mit wenigen Handgriffen komplett gelöst werden, betont der Hersteller. Die Extruder sind jetzt außerdem mit einteiligen, anstelle der bisher dreigeteilten, Wärmedämmhauben ausgestattet, die auch einfach zu handhaben sind, denn sie können ohne, dass die Heizpatronen entfernt werden muss, abgenommen werden.

Der ZSK 70 Mc18 wird außerdem mit einem Vibrationsdosierer des Typs K3-ML-D5-V200 zu sehen sein, und die zugehörige ZS-B easy mit einem K-ML-SFS-BSP-100 Bulk Solids Pump-(BSP)-Dosierer. Der 45-mm-Extruder ZSK 45 Mc18 nutzt einen gravimetrischen Doppelschneckendosierer des Typs K2-ML-D5-T35 und die zugehörige ZS-B easy einen K-ML-SFS-KT20-Doppelschneckendosier, der präzise dosiert und dabei wenig Energie umsetzt.

Stranggranulierer mit fein einstellbarem Spalt

Mit dem beidseitig gelagerten Stranggranulator SP 240 wird außerdem der Bereich Coperion Pelletizing Technology ein Modell aus der komplett überarbeiteten SP-Baureihe zeigen, deren Handling sich deutlich vereinfacht hat, wie Coperion sagt. Die neue Technik zur Schneidspalteinstellung mache die Feinjustierung einfacher, schneller und genauer. Sie kann dabei direkt von Hand und ohne Werkzeug erfolgen. Darüber hinaus reduziere sie unproduktive Stillstandzeiten im Falle von Wartungsarbeiten erheblich.

Vibrationsdosierer mit langer Lebenszeit

Weiter heißt es, dass dem europäischen Fachpublikum zum ersten Mal die neu entwickelte K3-Vibrationsdosierer-Reihe von Coperion K-Tron aus der Schweiz vor Augen geführt wird. Sie wird, eingebunden in ein laufendes System, in der Ausführung K3-ML-D5-V200 zu sehen sein und außerdem mit automatischer Nachfüllfunktion durch einen Vakuumabscheider der P-Serie und kompakter Vakuumpumpe. Vibrationsdosierer von Coperion K-Tron sollen sich besonders gut für die Dosierung von Rezyklaten oder Flocken sowie für die Zufuhr von Glasfasern in Compoundierprozesse eignen. Sie gelten als nahezu wartungsfrei, weil die mechanischen Teile quasi nicht abgenutzt werden. Die Vakuumabscheider der P-Serie können eine breite Palette an Schüttgütern verarbeiten, sagt das Unternehmen – für Förderanwendungen wie die Trichterbeschickung ebenso wie für das Nachfüllen von Differentialdosierwaagen. Sämtliche Modelle der P-Serie seien aus Edelstahl und zeichneten sich durch ihre steilen Auslaufkonen für den sicheren Produktaustrag aus, sowie durch Spannringverbindungen, welche die schnelle Demontage erlaubten.

Materialflexibel einsetzbare Dosierbandwaage

Außer dem neuen Vibrationsdosierer bringt Coperion K-Tron noch die smarte Dosierbandwaage SWB-300 als vergleichsweise einfach aufgebauten, äußerst zuverlässigen gravimetrischen Dosierer für hohe Genauigkeit und effiziente Prozesskontrolle mit nach Düsseldorf. Dosierbandwaagen dieser Art könnten große Schüttgutvolumina und dabei Materialien mit den unterschiedlichsten Fließeigenschaften zuverlässig dosieren und eigneten sich deshalb auch gut für die Aufbereitung von Rezyklaten.

Pneumatisches Förderverfahren erhöht die Produktqualität

Im Zentrum seiner Systeme für die Materialförderung steht „Fluidlift ecoblue“, bei dem es sich um ein qualitäts- und effizienzsteigerndes pneumatisches Förderverfahren für Kunststoffgranulate handelt, wie Coperion K-Tron erklärt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Ausführungen vermindere es den Abrieb und damit die Entwicklung von Staub oder Fäden erheblich. Das erhöht die die Produktqualität und verringert gleichzeitig das Abfallaufkommen. Darüber hinaus verhelfe „Fluidlift ecoblue“ den Kunststoffherstellern aufgrund eines geringeren Energieverbrauchs zu Kosteneinsparungen und Durchsatzsteigerungen.

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