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Laser-Remote-Schweißanlagen vereinen Schnelligkeit und Flexibilität

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Die Nachfrage nach diesen Laser-Remote-Schweißanlagen wurde in den ersten Jahren massiv durch einen einzigen, großen Automobilzulieferer bestimmt. Dieses Unternehmen hat, wo technisch sinnvoll, seine komplette Produktpalette nach Laser-Remote-Anwendungen durchforstet und konsequent umgestellt. Anlagen und Vorrichtungen von Bergmann & Steffen sind heute vorwiegend bei Johnson Controls, Faurecia, Keiper, TWB Presswerk und Lear im Einsatz, wobei Johnson Controls sicher zurzeit aufgrund der Anzahl der vorhandenen Systeme und der langjährigen Erfahrungen eine dominante Position einnimmt.

Laser-Remote-Schweißtechnik erfordert Umdenken in der Konstruktion

In früheren Zeiten wurden PKW-Sitzkomponenten wie Vorder- und Hintersitzlehnen, Sitzschalen oder Sitzschienen häufig in einer Kombination aus Lichtbogenschweißen und Widerstandsschweißen hergestellt. Natürlich erforderte die Umstellung auf die Laser-Remote-Schweißtechnik nicht nur die Investition in neue Produktionsmittel, sondern auch ein völliges Neudesign, also ein Umdenken in den Konstruktionsabteilungen, um die Vorteile des Verfahrens voll nutzen zu können.

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„Dieser Schritt hat — gerade in der Anfangszeit in den Jahren 2002 und 2003 — viel Mut auf Seiten des Kunden erfordert“, so Bergmann. „Heute ist das Schweißverfahren für Sitzkomponenten am Markt voll etabliert und zahlt sich die damalige Entscheidung für unseren Kunden aus. Er erhält von uns langlebige, wartungsarme Anlagentechnik, gepaart mit hoher Flexibilität und Verarbeitungsgeschwindigkeit. Der Wissensvorsprung um diese Verbindungstechnik und die langjährige Produktionserfahrung sichern heute seine sehr gute Marktposition.“

Remote-Schweißen mit Faserlaser

Mit Blick voraus erklärt der Geschäftsführer: „Aufgrund der aktuellen Nachfragesituation werden wir das System in näherer Zukunft auch mit einem Faserlaser anbieten.“ Faserlaser weisen im Vergleich zu den heute verwendeten CO2-Lasern Vorteile wie einen höheren technischen Wirkungsgrad und damit einen geringeren Energieverbrauch, eine kompakte Bauform, Wartungsarmut und zukünftig wohl auch eine Investitionskostenersparnis auf.

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