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Laser-Remote-Schweißanlagen vereinen Schnelligkeit und Flexibilität

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Die Zeitersparnis für den Kunden beträgt mit diesen Schweißmaschinen etwa 30% im Vergleich zu den konventionellen Produktionsmethoden wie Lichtbogenschweißen und Widerstandsschweißen, die Einsparung von Produktionsfläche liegt sogar bei etwa 70%. Aber obwohl insbesondere in der Automobilzulieferindustrie jede Sekunde und jeder Quadratmeter zählt, ist die Zeitersparnis nicht einmal der größte Vorteil in dieser Branche. Dort ist vielmehr die hohe Flexibilität das entscheidende Kriterium.

Bei der Entwicklung der Anlage wurde auf kürzeste Vorrichtungswechselzeiten und intelligente SPS-Programmierung Wert gelegt. Heute können unterschiedliche Produkte gleichzeitig auf einer Anlage und quasi auf Knopfdruck hergestellt werden. „Der Kunde kauft sich nicht mehr, wie in früheren Zeiten, eine spezifische Schweißanlage, sondern einfach Produktionskapazität“, urteilt Bergmann. „Die Nutzung dieser Anlagen obliegt dem Kunden – diese sind für Klein- und Großserien oder auch zur Prototypenfertigung gleichermaßen geeignet.“

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Erfolgsgeheimnis liegt in der verwendeten Spanntechnik

Das Erfolgsgeheimnis beim Laserschweißen liegt nicht zuletzt in der verwendeten Spanntechnik. Bergmann & Steffen hat neben spezieller Spanntechnik auch Verfahrenstechnik speziell zum Laser-Remote-Schweißen entwickelt. Dabei werden die Einzelteile durch eine Vielzahl von Druckelementen – häufig am Nahtanfang und Nahtende — prozesssicher an quasi beliebig vielen Stellen mit nur einer einzigen Bewegung eingespannt. Die typischerweise bei Umformteilen auftretenden Toleranzen spielen aufgrund der hydraulischen Werkstückspannung und der massiven Vorrichtungsbauweise nur noch eine untergeordnete Rolle.

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