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Werkzeugmaschinen

Maschinenbauer in Taiwan setzen auf Hightech und Service

| Autor / Redakteur: Manik Mehta / Udo Schnell

Das Taipei Financial Center demonstriert die Ambitionen der Inselrepublik Taiwan – Republik China – als Wirtschaftsmacht. Das 508 m hohe Gebäude – Tapei 101 genannt, nach der Anzahl der Stockwerke – war bei der Fertigstellung 2004 das höchste Bauwerk der Welt.
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Das Taipei Financial Center demonstriert die Ambitionen der Inselrepublik Taiwan – Republik China – als Wirtschaftsmacht. Das 508 m hohe Gebäude – Tapei 101 genannt, nach der Anzahl der Stockwerke – war bei der Fertigstellung 2004 das höchste Bauwerk der Welt. (Bild: Mehta)

Bis Ende des Jahres 2014 erwarten die Hersteller von Werkzeugmaschinen in Taiwan ein Exportwachstum bis 10 %. Sie profitieren bereits von einem Innovationspark für den Großraum Taichung, der 2012 eingerichtet wurde. Inzwischen hat auch Siemens in Taichung ein Technologiezentrum eröffnet.

Im ersten Quartal des laufenden Jahres 2014 sind die Exporte der Maschinenbauer der Inselrepublik Taiwan gestiegen, und auch ihre Aktien erfuhren einen lebhaften Aufschwung. Die Werkzeugmaschinenhersteller Goodway Machine Corp., Hiwin Technologies, Kao Fong Machinery Co. sowie Tongtai Machine & Tool Co. und Taiwan Takisawa Technology Co. registrierten einen starken Anstieg ihrer Aktienwerte. Am meisten profitiert von dieser Aktienentwicklung hat nach Meinung taiwanesischer Finanzexperten der Maschinenhersteller Hiwin Technologies.

Auch im vergangenen Jahr sei der Wert der Maschinenexporte aus Taiwan gestiegen, der Exportanteil von Werkzeugmaschinen wegen schwächerer Nachfrage aufgrund der verlangsamten globalen Wirtschaftserholung aber zurückgegangen, sagt Carl Huang, der Generalsekretär der Taiwan Machine Tool and Accessory Builders Association, des taiwanesischen Werkzeugmachinenbauerverbandes.

Taiwans Export nach China fiel außerordentlich stark zurück

„Dennoch war unsere Exportleistung nicht so schlecht, verglichen mit anderen Ländern wie Japan und Südkorea“, so Huang weiter. Taiwan hätte nach seiner Einschätzung sogar viel mehr exportieren können, wenn Japan aufgrund der schwachen japanischen Währung nicht Aufträge von südostasiatischen Ländern erhalten hätte, für die normalerweise japanische Produkte zu teuer sind.

Im April des laufenden Jahres 2014 stieg der Export taiwanesischer Werkzeugmaschinen erneut leicht an; dies sei auf die starke Nachfrage aus Deutschland und den USA zurückzuführen, teilt die in Taichung ansässige Zweigstelle der Taiwan Machine Tool and Accessory Builders Association mit.

Taiwans Export nach China, dem größten Handelspartner der Inselrepublik, fiel im April um 16,5 % auf 101,24 Mio. US-Dollar im Vergleich zum Vorjahresmonat zurück; dies war der höchste Rückgang bei allen Eportmärkten der Inselrepublik. Die langsame wirtschaftliche Erholung auf dem Festland sei der Hauptgrund für den Exportrückgang, lässt der Verband wissen. Sogar das globale Wachstum sei dadurch gedämpft worden, heißt es.

Ausfuhrzuwächse nach Europa und in die USA gleichen Rückgänge in Asien aus

Nach den neuesten Daten des taiwanesischen Verbandes für Maschinen- und Anlagenbau, der Taiwan Association of Machinery Industry (Tami), stiegen die taiwanesischen Maschinenexporte in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres um 8,2 % auf 6,46 Mrd. US-Dollar; der Rückgang beim Export nach Indien, Thailand und China wurde durch den Anstieg des Exportes nach den USA und Europa ausgeglichen.

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