Leistritz Extrusionstechnik auf der Fakuma 2017 Masterbatch-Extruder setzt beim schnellen Produktwechsel neue Maßstäbe

Redakteur: Peter Königsreuther

Mit dem ZSE 35 iMaxx zeigt die Leistritz Extrusionstechnik GmbH auf der Fakuma einen Doppelschneckenextruder, der, wie es heißt, bei der Masterbatch-Herstellung besonders punktet. Halle A6 am Stand 302.

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Mitte Oktober trifft sich die Kunststoffwelt wieder im Rahmen der Fakuma in Friedrichshafen. Auch die Leistritz Extrusionstechnik GmbH ist dabei und hat den Doppelschneckenextruder ZSE 35 iMaxx im Gepäck, wie es heißt. Dieser soll insbesondere bei der Masterbatch-Herstellung punkten.
Mitte Oktober trifft sich die Kunststoffwelt wieder im Rahmen der Fakuma in Friedrichshafen. Auch die Leistritz Extrusionstechnik GmbH ist dabei und hat den Doppelschneckenextruder ZSE 35 iMaxx im Gepäck, wie es heißt. Dieser soll insbesondere bei der Masterbatch-Herstellung punkten.
(Bild: Leistritz Extrusionstechnik)

Häufige Produktwechsel bei der Masterbatch-Herstellung bedeuten auch höheren Reinigungsaufwand, wie Leistritz anmerkt. Speziell dieses zeitraubende Problem könne der ZSE 35 iMaxx relativ deutlich entschärfen, denn er ist laut Hersteller mit geschlossenen und damit gut zu reinigenden Oberflächen ausgestattet. So schütze eine Abdeckhaube aus Edelstahl das gesamte Verfahrensteil sowie die Antriebseinheit vor Berührung oder Verschmutzung. Das Temperiergerät ist im Rahmen der Anlage voll integriert, so Leistritz. Es genüge ein zentraler Wasseranschluss, um das System komplett zu versorgen. Egal, ob Temperiergerät oder Kühl- und Heizelemente: die durchdachte Positionierung der Bauteile gewährleisten die beste Zugänglichkeit hinter den Türen im Rahmen respektive am Verfahrensteil, beschreiben die Nürnberger Extrusionsexperten. Die Reinigung und der Austausch einzelner Komponenten sei außerdem relativ einfach zu bewerkstelligen

Masterbatch-Extrusion mit höherer Energieeffizienz

Flexibilität beweist der ZSE 35 iMaxx in vielerlei Hinsicht. Die Standard-Rahmenlänge ist für Verfahrenslängen von mindestens 24 L/D bis maximal 48 L/D ausgelegt. Bei Rezepturwechsel kann das Verfahrensteil verlängert oder verkürzt werden. Hier kommt ein weiteres Feature zum Tragen: Je nach Bedarf können die Bedienseiten gewechselt werden. Der Clou daran: Auch Zusatzmodule wie etwa Seitenbeschickungen können sowohl rechts als auch links an das Verfahrensteil montiert werden.

Beim ZSE 35 iMaxx kommt ein Synchronmotor zum Einsatz. Damit trägt Leistritz zu einer verbesserten Energieeffizienz bei. Zudem ist eine Drehmomentmessung eingebaut. „Gerade bei neuen Rezepturen können hier im Hinblick auf die Energieeinleitung wichtige Erkenntnisse gezogen werden“, erklärt Fürst.

Hochwertige Homogenisierungsleistung

Bedienerfreundlichkeit, Effizienz und vor allem Zuverlässigkeit beweist auch das Steuerungssystem. Mit der S7-PC-477-Steuerung werden produktspezifische Einstellungen dank der Netzwerkanbindung gesichert. „Die Chargen sind so nicht nur zu 100 % reproduzierbar, durch das System werden auch eventuelle Bediener- oder Archivierungsfehler minimiert“, so Fürst.

Aufgrund des hohen spezifischen Drehmoments (maximal 15,0 Nm/cm³) zählen die ZSE-Maxx-Maschinen zu den weltweit stärksten gleichläufigen Doppelschneckenextrudern, so Leistritz. Hinzu komme das erhöhte Volumen in der Schnecke (Da/Di = 1,66), die eine qualitativ besonders gute Homogenisierung bei relativ geringem Energieeintrag schaffe. Die ZSE-Maxx-Extruder gibt es derzeit in den Baugrößen von 18 bis 260 mm.

Noch mehr Leistritz Extrusionstechnik.

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