Offshore-Windkraft Meyer Werft baut an Konverterplattformen mit

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Die Papenburger Meyer Werft erhält erstmals einen Auftrag für Stahlbauarbeiten von Konverterplattformen, die für die Produktion von Offshore-Windkraft benötigt werden. Der Netzbetreiber Amprion hatte die spanische Werft Dragados und Siemens Energy mit dem Bau der Plattformen beauftragt, die nun Teile der Fertigung an die Meyer Werft vergeben.

In Konverterplattformen wird der Strom von Windparks auf See gebündelt und für den möglichst verlustfreien Weitertransport an die Küste in Gleichstrom umgewandelt.(Bild:  Kara - stock.adobe.com)
In Konverterplattformen wird der Strom von Windparks auf See gebündelt und für den möglichst verlustfreien Weitertransport an die Küste in Gleichstrom umgewandelt.
(Bild: Kara - stock.adobe.com)

Wie das Papenburger Unternehmen und der Netzbetreiber Amprion am Mittwoch mitteilten, soll die Werft bis Frühjahr 2027 für die vier Netzanbindungssysteme DolWin4 und BorWin4 sowie BalWin1 und BalWin2 auf der Nordsee rund 43.500 Tonnen Stahlbauteile herstellen. Der Umfang entspricht laut Werft dem Stahlvolumen eines großen Kreuzfahrtschiffes, die die Werft sonst baut. Gebaut werden sollen die Stahlkonstruktionen ab sofort am Standort in Papenburg. Künftig will die Werft komplette Konverterplattformen auch in der zur Meyer-Gruppe gehörenden Neptun Werft in Rostock-Warnemünde bauen. Das hatte das Unternehmen vergangene Woche bekannt gegeben.

Der Amprion-Auftrag sei für die Werft ein „Meilenstein“ beim Einstieg in den Bau von Konverterplattformen, teilte Geschäftsführer Jan Meyer mit. „Diese erfolgreiche Erweiterung unseres Produktportfolios sichert Wissen und Beschäftigung auf unseren deutschen Werften und leistet gleichzeitig einen entscheidenden Beitrag zur Energiewende.

In den Konverterplattformen wird der Strom von Windparks auf See gebündelt und für den möglichst verlustfreien Weitertransport an die Küste in Gleichstrom umgewandelt. Die vier Netzanbindungssysteme sollen laut Amprion nach und nach bis 2030 in Betrieb gehen. Amprion hatte die spanische Werft Dragados und Siemens Energy mit dem Bau der Plattformen beauftragt. Das Konsortium hat nun Teile der Fertigung an die Meyer Werft vergeben. Die Auslieferung der ersten Komponenten soll im Herbst 2024 erfolgen. Nach dem Bau der Stahlteile im Emsland werden diese nach Spanien verschifft, wo die Konverterplattformen zusammengesetzt werden, wie ein Sprecher sagte.

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