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Elektrische Antriebe Motorstarter für kleine Antriebe

| Redakteur: Stefanie Michel

Siemens Smart Infrastructure hat sein Portfolio für Motorstarter Simatic ET 200SP um vier neue Geräte erweitert, mit denen sich elektrische Antriebe mit einer Leistung von 0,1 bis 0,4 A starten lassen.

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Die Motorstarter der Reihe Simatic ET 200SP wurden um 4 neue Geräte erweitert. So lassen sich nun elektrische Antriebe mit einer Leistung von 0,1 bis 0,4 A starten.
Die Motorstarter der Reihe Simatic ET 200SP wurden um 4 neue Geräte erweitert. So lassen sich nun elektrische Antriebe mit einer Leistung von 0,1 bis 0,4 A starten.
(Bild: Siemens)

Solche Antriebe finden sich beispielsweise in Lüftern und Kühlmittelpumpen. Die kompakten Motorstarter sind darauf ausgelegt, ein- und dreiphasige Motoren von Maschinen und Anlagen zu starten und vor Überlast und Kurzschluss zu schützen. Sie sind jeweils in Standard- und Sicherheitsausführung verfügbar.

Die Motorstarter der Reihe Simatic ET 200SP sind Teil eines durchgängigen, dezentralen Peripheriesystems mit Leistungen bis zu 5,5 kW und decken nahezu alle Motoranwendungen in Industrie und Infrastruktur ab. Die fehlersicheren Ausführungen gewährleisten jetzt laut Hersteller bis zu einer Höhe von 4000 m volle Funktionalität.

Aktuelle Firmware erlaubt umfassende Diagnose

Zu den weiteren Neuerungen des Portfolios gehören eine aktualisierte Firmware sowie eine vereinfachte Gruppenabschaltung. Die Firmware V1.2.0 ermöglicht es, die Motorschalter Simatic ET 200SP direkt über das Totally Integrated Automation (TIA) Portal von Siemens anzusteuern und Testläufe mit dem angeschlossenen Motor auszuführen. Sie bietet zudem umfassendere und präzisere Diagnosemöglichkeiten. Anlagen- und Stromwerte, die von den Motorstartern erfasst werden, können im TIA-Portal visualisiert und für das betriebliche Energiemanagement genutzt werden. Damit sollen sich beispielsweise Rückschlüsse auf den Verschleiß oder Betriebsstörungen ziehen lassen – als Basis für einen energieeffizienten Betrieb und eine vorausschauende Wartung.

Die Firmware enthält zudem eine Parametersperre, die verhindert, dass Einstellungen versehentlich geändert oder deaktiviert werden, sowie einen sogenannten Class-off-Betrieb für den Motorbetrieb ohne zusätzliche Schutzfunktion.

Ebenfalls optimiert wurde die Funktion zur fehlersicheren Gruppenabschaltung. Über neue Base Units, auf die die Geräte gesteckt werden, können Befehlssignale nun vom Eingabepunkt über die zugehörige F-DI-Schiene direkt an weitere Motorstarter der Reihe Simatic ET 200SP weitergeleitet werden. Hierfür ist keine zusätzliche Verdrahtung mehr notwendig.

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