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Nimak

Neues Konzept von Roboter-Schweißzangen

| Redakteur: Frauke Finus

Die Nimak-Roboter-Schweißzange Power Gun mit KIP- und Magnetic-Drive-Technologie bietet Fügemöglichkeiten im Multimaterial-Mix.
Die Nimak-Roboter-Schweißzange Power Gun mit KIP- und Magnetic-Drive-Technologie bietet Fügemöglichkeiten im Multimaterial-Mix. (Bild: Nimak)

Die Schweißen & Schneiden nutzt Nimak, um ein neuartiges Konzept von von Roboter-Schweißzangen zu präsentieren.

Nimak, führender Anbieter von Widerstands-Schweißtechnik, stellt in Düsseldorf eine neue Generation von Roboter-Schweißzangen vor. Diese ist nach Angaben des Unternehmens mit Stammsitz im Westerwald sowohl auf die Anforderungen des Multimaterial-Mixes als auch den Einsatz in Großserien bei herkömmlichen Stahlanwendungen ausgerichtet. Sie basiert auf einer zentralen Motor- und Getriebeeinheit, die zum einen eine deutliche Gewichtsreduktion und zugleich weniger Störkonturen ermöglicht und zum anderen zu einem noch besseren Fügeergebnis führt, wie es heißt. „Damit haben wir eine Schweißzange entwickelt, die an Einfachheit, Gewichts- und Teilereduzierung, Leistung und Funktionalität alles bisher Dagewesene in den Schatten stellt“, betont Paul Nickel, Geschäftsführender Gesellschafter bei Nimak.

Exaktes Kraftprofil einstellen

Neben dieser Premiere, steht auch ein neuer Schweißprozess im Mittelpunkt des Nimak-Messeauftritts. Die nach Unternehmensangaben bislang auf dem Markt einzigartige Antriebsart „Magnetic Drive“, die von der hohen Kraft und immensen Geschwindigkeit mikroprozessgesteuerter Elektromagneten profitiert, gibt es nun erstmals auch in Verbindung mit dem neuen Kurzimpulsschweißen (KIP). Dieses ermöglicht Schweißzeiten von wenigen Millisekunden und bietet somit eine Alternative für das bisherige Kondensatorentladungs-Schweißen, wie es heißt. Voraussetzung dafür sei ein ultraschnelles Krafterzeugungs- und Nachsetzsystem, bei dem der Anwender auch ein exaktes Kraftprofil einstellen kann, das in Millisekunden den Anstieg und Abfall der Elektrodenkraft über große Bereiche steuere. Genau dies bewirke Magnetic Drive.

Gemeinsam mit KIP ist dieses in allen Applikationen der Widerstandsschweiß-Technik einsetzbar, von der stationären Punkt- und Buckelschweißmaschine bis hin zur Roboter-Schweißzange, wie der Hersteller mitteilt. Der neue extrem kurze und geregelte Schweißprozess eröffne völlig neue Füge-Möglichkeiten im modernen Multimaterial-Mix. Dies sei besonders interessant auch für das Punkt- und Buckelschweißen von Aluminium verschiedenster Legierungen, die im Automobilbau sowie der Luft- und Raumfahrtindustrie zum Einsatz kommen. „Dabei können wir nicht nur die Qualität optimieren, sondern auch die Standzeiten der Elektroden erheblich verlängern“, erklärt Nickel.

Auch Klebe- und Dosiertechnologie ein wichtiges Thema

Auf der Messe ist auch die Klebe- und Dosiertechnologie ein wichtiges Thema für Nimak. Das Unternehmen präsentiert die neue Generation des „Atron“-Systems. Bei dieser Klebstoff-Dosier- und Applikationstechnologie hat Nimak nach eigenen Angaben eine dezentrale Steuerung entwickelt. Diese sei jetzt in den Dosierer integriert, was den Wegfall eines aufwendigen und platzintensiven Steuerungsschrankes erlaube. „Auch die Bedienung wird dadurch noch intuitiver und wir ermöglichen eine Einsparung der Investitionskosen um rund 20 %, fasst Nickel die Vorteile zusammen. „Insofern ist die Weltleitmesse der Fügetechnologie in diesem Jahr eine ganz besondere Gelegenheit für uns, den Besuchern in diesem Bereich genauso wie in unserem Stammgebiet Widerstandsschweißen hochinteressante Neuigkeiten zu zeigen.“

Nimak auf der Schweißen & Schneiden 2017: Halle 9, Stand 9C26

Nimak, der Erfinder der Schweißzange setzt auch aufs Kleben

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