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Optimiertes Selektivlöten mit Titan-Lötmaskentechnik

| Redakteur: Peter Königsreuther

Eutect ist ein erfahrener Spezialist im Lötgeschäft. Eine Domäne des Unternehmens sind kundenindividuell hergestellte Lötmasken. Eutect-Know-how, heißt es, bietet komplette Antworten auf viele Fragen des im Lötsektor voranschreitenden Miniaturisierungstrends inklusive Prozessevaluation.

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Titan-Lötmasken von Eutect sind robust und halten vielen aggressiven Medien besser Stand als herkömmliche Materialien, die zu diesem Zweck verarbeitet werden. In der hauseigenen CNC-Fertigung werden die Masken auf die Kundenmodalitäten individuell angepasst. Hier ein Beispiel für eine Drucktitan-Lötmaske nebst Bauteil.
Titan-Lötmasken von Eutect sind robust und halten vielen aggressiven Medien besser Stand als herkömmliche Materialien, die zu diesem Zweck verarbeitet werden. In der hauseigenen CNC-Fertigung werden die Masken auf die Kundenmodalitäten individuell angepasst. Hier ein Beispiel für eine Drucktitan-Lötmaske nebst Bauteil.
(Bild: Eutect)

Im hauseigenen Technikum werden dabei außer den Prozessevaluationen auch die möglichen Masken-und Lotdüsendesigns und deren Funktionen mitentwickelt, so dass der Endkunde eine komplette Lösung von Eutect erhält, wie es genauer heißt. „Wirkliche Prozessstabilität und Nutzen bekommt der Kunde beim selektiven Löten beziehungsweise Löten mit Miniwelle und Maskentechnik erst dann, wenn die Lotdüse in Relation zur Maske entwickelt und gefertigt wurde und dadurch deren gemeinsame Funktion gewährleistet ist“, erklärt Matthias Fehrenbach, Geschäftsführer der Eutect GmbH. Die immer komplexer werdende Baugruppen, egal ob durch Miniaturisierung oder schwer zugängliche und sensible Geometrien, bedürfen heute neuartige Systeme, die Eutetct über die letzten 20 Jahre entwickelt und erfolgreich bei den Anwendern installiert habe.

Lötmasken aus Titan sind robust und dünner

Bei speziellen Lotdüsen–Masken-Kombinationen komme man mit Verbundwerkstoffe an die Grenzen.

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„Wenn beispielsweise Platinen schon in Gehäusen montiert, unterseitige SMD-Bauteile sehr nah an Gehäuse und den zu lötenden THT-Lötstellen liegen, dann müssen Wandungen, Zwischenstege und Verbindungen sehr dünn sein. Dennoch müssen die Metallstege langfristig stabil sein, weswegen wir alle Masken aus Titan fertigen“, betont Fehrenbach.

Besonders bei Stegbreiten von weit unter 1 mm und bei der geforderten hohen Langlebigkeit müsse auf den Werkstoff Titan gesetzt werden. Aufgrund der hohen Festigkeit des Metalls, kann eine Stegbreite auch unter 0,5 mm gefertigt werden, heißt es. Doch Titan punkte noch durch weitere Vorteile: So ist das Metall außerdem sehr langlebig und resistent gegen Flussmittel, aggressive Reinigungssubstrate und andere chemische Substanzen. „Auf Grund der von uns in unseren Lötprozessen erzielten Temperaturen sowie wegen der hohen Prozessdurchläufe bei den Anwendern, fertigen wir unsere Lötmasken als Titan-Vollmaske“, präzisiert Fehrenbach.

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Titan-Lötmasken können auch funktionalisiert werden

Zum Teil werden die Masken auch mit Funktionen ausgerüstet. „Wenn Bauteile oder Stecker ausgerichtet oder fixiert werden müssen, versehen wir die Masken mit spezifischen Fanggeometrien oder Fixierungssystemen, so dass alle Bauteile an der vorgesehen Position bleiben“, so Fehrenbach. Dem Transport der Maske mittels eines Werkstückträgers auf einem Inline-System stehe damit dennoch nichts im Weg. Die Maskengeometrie, der Niederhalter, die Ausrichtelemente und die Schieber werden dabei, wie es heißt, im Rahmen der Evaluation und Projektentwicklung bestimmt. Dabei garantiere das Fixiersystem, das aus Feder- und Rastelementen besteht, eine hohe Funktionalität. Auf eine einfache Be- und Endladung der Masken wird außerdem geachtet, so Fehrenbach.

Alle Masken würden in der hauseigenen CNC-Fertigung hergestellt. Somit erhält der Endkunde die Lötautomation und die Maskentechnologie aus einer Hand, heißt es weiter. Zusätzlich profitiere der Anwender von einer hohen Zeitersparnis und kurzen Kommunikationswegen. Und in der Entwicklungsphase könnten Nacharbeiten an der Maske nach den ersten Probedurchläufen schnell und zeitunkritisch erledigt werden. „Die Maske wird schlussendlich von uns an die Kundenanforderungen angepasst. Weil wir von Beginn an in das Projekt involviert sind, ist die Anpassung reine Formsache. Durch diese enge Verzahnung steigt die Anzahl der gefertigten Masken jedes Jahr an“, wie der Eutect-Geschäftsführer anmerkt.

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