Job im Griff

Pfiffige Zerspaner nehmen es mit der richtigen Haltung

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Mit additiver Fertigung und Fräsen zum optimierten Werkzeug

Nur wenn Werkzeughersteller so denken, entstehen neue Produkte und Antworten auf Fragen zu Zerspanungsproblemen, ist Arno überzeugt. Beispiel sind die 2022 entwickelten Klemmhalter mit Innenkühlung für Schneideinsätze, die in einem hybriden Fertigungsverfahren hergestellt werden. Man verknüpft bei deren Herstellung nicht zuletzt die additive Fertigung mit dem klassischen CNC-Fräsen. Das Ergebnis ist ein Werkzeughalter, mit dem bessere Oberflächen erzielt werden, weil der KSS direkt an den Angriffspunkt der Werkzeugschneide gelangt. Drei präzise ausgerichtete Kanäle leiten das Kühlschmiermittel dabei von oben und von unten genau an die Schneide, ohne den Spanabfluss zu behindern, wie Arno dazu erklärt. Durch die besondere Geometrie des Kühlkanals entstehe ein Düseneffekt mit deutlich besserer Kühlwirkung als bei üblichen Systemen. Dabei, betont der Anbieter, passen die Austrittsöffnungen immer und müssen nicht eingestellt werden. Weil sie viel näher an der Schneidzone positioniert sind, sinkt dort die Temperatur erheblich. Die Effekte erkennen erfahrene Anwender sofort. Sie heißen höhere Prozessssicherheit, weniger Vibrationen, damit bessere Oberflächen und überragend längere Standzeiten der Werkzeuge. Aus der Zerspanungspraxis höre man, dass die Standzeiten sich durchaus verdreifachen. Klar müsse aber sein, dass das nichts für kleine Serien sei. Aber bei Aufträgen mit großen Stückzahlen spiele das einer Kalkulation, bei der es um „cost per part“ gehe, voll in die Karten.

Es kommt mehr Kühlschmiermittel an den Ort des Geschehens

Bei den Hybridhaltern von Arno Werkzeuge entstehen die Schäfte im konventionellen CNC-Fräsen. Der anspruchsvolle Kopfbereich des Halters wird per 3D-Druckverfahren direkt auf den Schaft aufgebracht. Dadurch genießt man völlig neue konstruktive Freiheiten und eine überragende Stabilität, sagen die Arno-Experten. Die geometrische Auslegung der Kühlkanäle könne exakt so geführt werden, dass das KSS höchst effizient durch den Halter bis zum Schneidwerkzeug geführt werde. Das bringe eine Kühlung der Freiflächen, wie sie bisher nicht möglich gewesen sei. Zugleich werden notwendige Aufbauten an der Kopfoberseite auf das minimal notwendige Maß reduziert. Dadurch bricht der Span wie gewünscht und wird sicher abgeführt – unabhängig von der Spantiefe. „Bei uns kommt wesentlich mehr Kühlmittel dort an, wo es hin soll“, versichert Meditz. Der innovative Hybridhalter ist genau das, was sich clevere Anwender wünschen: Ergebnis eines mitdenkenden Werkzeugpartners.

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Die Basisarbeit darf aber nicht außer Acht gelassen werden

Auch wenn es nicht um Highend gehe, freuten sich Zerspaner über mitdenkende, innovative Drehwerkzeughersteller mit durchdachten Produkten. Gut, wenn man dann auf einen treffe, der auch für Kleinserien mit häufigen Werkstückwechseln die passenden Halter und Gesamtsysteme anbieten könne. Genau das findet man auch bei Arno Werkzeuge. Das Portfolio enthält nämlich auch ein großes Sortiment an Drehhaltern für die Außenbearbeitung, bei denen sich die Länge über eine Skalierung bequem einstellen lässt. Das sogenannte Arno Special Design wird als äußerst praktisch für die einfache Anpassung der Länge und des Kühlschmiermittel-Zugangs bezeichnet. Halter und Innenkühlung ließen sich einfach montieren und sorgten dann für wiederholbare Prozesssicherheit bei der Zerspanung. Die Systeme sind außerdem vernickelt, zugfest und natürlich präzise verarbeitet, um lange durchzuhalten und gute Ergebnisse zu liefern. Die effiziente Kühlung, die auch dabei das KSS über drei Kanäle direkt an die Schneide führt, unterstützt die Standzeit ebenso, erlaubt aber auch höhere Schnittgeschwindigkeiten bei optimierter Spankontrolle, wie Arno betont. Und die so eingesparte Bearbeitungszeit zahlt sich in puncto Preiskalkulation aus.

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