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AMB 2018 Platzsparender Späne-Zerkleinerer mit optimierter Schneidgeometrie

| Redakteur: Stefanie Michel

Späne sind in der metallverarbeitenden Industrie nicht zu vermeiden, doch sie lassen sich vor Ort recyceln. Erdwich hat deshalb eine Zweiwellen-Zerkleinerungsanlage gerade für enge Platzverhältnisse entwickelt, um die anfallenden Metallspäne vor Ort aufzubereiten. Sie wird auf der AMB 2018 erstmals vorgestellt.

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Industrieabfälle wie etwa Metallspäne lassen sich gewinnbringend recyceln, benötigen unzerkleinert jedoch viel Platz im Betrieb.
Industrieabfälle wie etwa Metallspäne lassen sich gewinnbringend recyceln, benötigen unzerkleinert jedoch viel Platz im Betrieb.
(Bild: Erdwich)

Auf den ersten Blick sind in der metallverarbeitenden Industrie Späne ein allgegenwärtiges Problem. Doch gerade Metallspäne lassen sich dabei gewinnbringend vor Ort recyceln. Häufig sehen sich Unternehmen darüber hinaus mit meist beengten Flächenverhältnissen konfrontiert. Um dieser häufig auftretenden Problematik bei der Einbausituation proaktiv entgegenzuwirken, hat sich die Erdwich GmbH, Spezialist für Zerkleinerungssysteme, für eine Ergänzung seines bisher eingesetzten Einwellen-Zerkleinerungssystem-Portfolio entschieden.

Durchsatzleistung bei der Zerkleinerung um bis zu 100 % erhöht

Die neue M400/2-400 Zweiwellen-Zerkleinerungsanlage basiert auf der Basis der Einwellen-Zerkleinerer M400/1 von Erdwich. Laut Hersteller bietet das neue Produkt einige Vorteile, vor allem bei der Verarbeitung von langen Spänen und voluminöseren Spänegewöllen. Beispielsweise wurde das Zuführvolumen in die Maschine wurde vergrößert und die Durchsatzleistung um bis zu 100 % erhöht.

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Das Produktportfolio an Zweiwellen-Zerkleinerer von Erdwich

Laut Hersteller ist es für viele Betriebe ökonomischer, die im Produktionsprozess anfallenden Metallspäne bereits direkt vor Ort aufzubereiten und wieder in den Prozesskreislauf zurückzuführen anstatt sie zentral zu entsorgen. Dafür gäbe es verschiedene Optionen, wie beispielsweise die vorhandenen Metallspäne selbst weiterzuverarbeiten oder das bereits zerkleinerte Späne-Material gewinnbringend an einen Schrotthändler zu verkaufen. Beide Varianten führen zu einer deutlichen Effizienzsteigerung im Unternehmen und tragen zu einer optimierten Kostenstruktur mit teils hohen Ersparnissen bei.

Durch die häufig differenzierenden Metallabfälle in Form und Größe, nimmt die Lagerung der Späne oftmals sehr viel Nutzungsfläche innerhalb des Betriebs in Anspruch und führt folglich zu einer erschwerten Verladung und Transport.

Neuer Zweiwellen-Zerkleinerer konstruiert für beengte Platzverhältnisse

Lösungen für dieses häufig auftretende Problem sind bereits zahlreich auf dem Markt vertreten, aber meist für sehr hohe Durchsatzmengen ausgelegt und daher für manche Anwendungen überdimensioniert. Der neue Erdwich Spänezerkleinerer minimiert diese Problematiken. Das Entwicklungsteam von Erdwich hat auf Basis von Marktforschung als auch Kundenwünschen die Konstruktion der kompakten Alternative vorangetrieben. Der M400/2-400 fügt sich mit seiner abgeänderten Gehäusegröße in das bereits bestehende Einwellen-Produkt-Portfolio bestehend aus M400/1, M600/1, M700/1 und M800/1 von Erdwich ein.

Der neue Zweiwellen-Zerkleinerer kann mit unterschiedlichen Antriebsvarianten ausgestattet und somit auf ganz unterschiedliche Einsatzgebiete abgestimmt werden. Neben den bereits genannten Verbesserungen im Bereich Durchsatzleistung und Einzugsverhalten, wurde auch eine grundlegende Optimierung im Bereich der Messerformen durchgeführt. Um flexiblere Steckfolgen der Messer umsetzen zu können, wurde die Messerform angepasst. Dadurch könne besser auf die Eigenschaften der zu verarbeitenden Materialien, wie zum Beispiel extrem lange Metallspäne und große Späne-Gewölle, reagiert werden. Außerdem wurde auch die Anordnung des Siebs modifiziert. Bei der Umsetzung der diversen Veränderungen und Innovationen hat man nach eigenen Angaben auf eine hohe Wartungsfreundlichkeit sowie eine kundenseitig gute Zugänglichkeit im eingebauten Zustand Wert gelegt. Die Messer, Distanzringe und Gegenmesser sind einzeln gesteckt und seien dadurch leicht austauschbar, wodurch der Zeitaufwand für Wartungsarbeiten stark reduziert würde.

Die Messer bestehen aus komplett durchgehärtetem, nachschleifbarem Spezialstahl, was eine lange Lebensdauer des Schneidwerks zu gewährleisten soll. Des Weiteren wurde eine neu angepasste SPS-Steuerung mit einer Reversier- und Abschaltautomatik integriert. Der elektromechanische Antrieb kann dabei abhängig von den Vorort-Verhältnissen in verschiedenen Positionen verbaut werden, sodass die Maschine auch auf engstem Raum effizient genutzt werden kann.

Erdwich Zerkleinerungs-Systeme auf der AMB 2018: Halle 8, Stand 8C82

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