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Schleusentore im neuen Panamakanal bewegen sich mit Schaeffler-Komponenten

| Redakteur: Robert Horn

Die neue, insgesamt dritte Fahrrinne des Panamakanals beseitigt ein Nadelöhr für die globale Handelsschifffahrt. Schaeffler hat mehr als 3400 Wälzlager für die Schleusentechnik und das Wassermanagement zugeliefert.

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Um das Wasser in einer Staustufe abzulassen, öffnen sich mehrere Ventile in einem unterirdischen Kanal, der die Sparbecken und die Staustufe miteinander verbindet. Aufgrund der großen Abmessungen von bis zu sieben Metern wurden die von Hyundai Samho zugelieferten Ventile ebenfalls als Tore ausgeführt. Die stählernen Führungsrollen für diese Tore sind mit Lagern von Schaeffler ausgestattet. Die verwendeten Lager sind chrombeschichtet und daher besonders korrosionsgeschützt.
Um das Wasser in einer Staustufe abzulassen, öffnen sich mehrere Ventile in einem unterirdischen Kanal, der die Sparbecken und die Staustufe miteinander verbindet. Aufgrund der großen Abmessungen von bis zu sieben Metern wurden die von Hyundai Samho zugelieferten Ventile ebenfalls als Tore ausgeführt. Die stählernen Führungsrollen für diese Tore sind mit Lagern von Schaeffler ausgestattet. Die verwendeten Lager sind chrombeschichtet und daher besonders korrosionsgeschützt.
(AFP)

Nach neunjähriger Bauzeit wurde gestern die neue, dritte Fahrrinne des Panamakanals eröffnet. Ab sofort können Schiffe mit einer Länge von bis 366 m und einer Breite von fast 50 Meter die Abkürzung zwischen Atlantik und Pazifik befahren. Bislang war die Passage nur Schiffen möglich, die maximal 290 m lang und 32 m breit waren. Lagerlösungen von Schaeffler bewegen Schleusentore und Ventile.

Lager für sicheren Schleusenbetrieb

Eine Schlüsselrolle nehmen Komponenten von Schaeffler bei der Betätigung der Schleusentore ein. Die Schleusen sind sowohl auf atlantischer als auf pazifischer Seite notwendig, damit die Schiffe einen Höhenunterschied von 26 m überwinden und das Landesinnere passieren können. Dies geschieht mit jeweils drei aufeinander folgenden Schleusen, die mit Wasser aus benachbarten Speicherbecken geflutet werden.

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Die aus Stahlbeton bestehenden Schleusentore haben gewaltige Ausmaße: Sie sind 50 m breit, 30 m hoch und 10 m dick. Aus Sicherheitsgründen sind je Staustufe zwei Tore verbaut, die sich zur Seite hin öffnen. Den Mechanismus, um die Tore zu öffnen und zu schließen, entwickelte die italienische Ingenieurgesellschaft Cimolai Technology. Für die Bewegung sorgen je Tor zwei Hauptantriebe, die eine Seilwinde antreiben. Die Trommeln der Stahlseilwinden sind mit Pendelrollenlagern von Schaeffler gelagert. Da zum Antrieb der Tore sehr hohe Momente bis zu 330.000 Nm benötigt werden, ist jeweils ein Getriebe eingebaut, das das Moment der Elektromotoren um das 280-fache erhöht.

Lager aus dem Hause Schaeffler

Die von PIV Drives, einem Unternehmen der Brevini-Gruppe, entwickelten Getriebe sind aus-schließlich mit Kegel-, Pendel- und Zylinderrollenlagern von Schaeffler bestückt. Ein Großteil der Lager wurde mit der Schaeffler-Beschichtung Triondur C ausgeführt, um Verschleiß vorzubeugen und damit den Betrieb über einen Zeitraum von 35 Jahren zu ermöglichen.

Sowohl am oberen Ende als auch auf dem Grund der Schleusenbecken übernehmen je zwei sogenannte „Wagen“ die Führung der 3100 t schweren Tore. Dabei handelt es sich um Führungsrollen, die nicht nur dem Eigengewicht der Tore, sondern auch dem Druck von 430 Mio. Liter Wasser je Becken standhalten müssen. Die Führungsrollen sind mit Pendelrollenlagern von Schaeffler ausgestattet.

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