Der Einsatz von carbonfaserversärkten Strukturen kombiniert mit den noch unverzichtbaren Metallbauteilen, verlangt nach Lösungen, wie diese Materialvarianten prozesssicher miteinander verbunden werden können - Forscher am Institut für Umformtechnik (IFU) der Universität Stuttgart widmen sich dieser Aufgabe. (Bild: IFU)
CFK-Metallverbund

Aluminium infiltriert Carbongewebe

Strengere Umwelt-Auflagen und steigende Rohstoffpreise führen dazu, dass der Anteil carbonfaserverstärkten Kunststoffs (CFK) in der Fahrzeugkarosserie stetig anwächst. Geeigneten Fügeverfahren für die Verbindung von Metall- und Carbonstrukturen stellen deshalb Gegenstand zahlreicher aktueller Forschungsarbeiten dar. Stuttgarter Forscher weisen jetzt neue Wege in die Fügewelt.

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Dieses Hybride Flugzeugfahrwerk zeigt, wie man auch dynamsch belastete CFK-Komponenten mit herkömmlichen Konstruktionselementen verbinden kann. (Bild: Königsreuther)
Composites im Maschinenbau

Abspecken im Maschinenbau

Traditionell werden leichte Faserverbundwerkstoffe in der Luft- und Raumfahrttechnik oder bei militärischen Anwendungen eingesetzt. Inzwischen hat sich vor allem CFK auch im Automobilsektor etabliert. Der Maschinenbau hinkt noch etwas hinterher, obwohl sich durch CFK & Co. viele Vorteile für Maschinendynamik und Temperaturstabilität eröffnen.

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Liquidmetal bezeichnet eine neuartige Materialklasse auf Zirkonium-Basis. Deswegen werden diese Werkstoffe auch metallische Gläser genannt. Wie man dieses Material produktiv in präzise Bauteile verwandeln kann, zeigt der Spritzgießmaschinen-Hersteller Engel, dessen Know-how aus der Kunststoffverarbeitung ideal dafür geeignet ist. (Bild: Liquidmetal Technologies)
Liquidmetal

Metallische Gläser mit der Spritzgießmaschine verarbeiten

Der Spritzgießprozess für Kunststoffe leitete sich vor Jahrzehnten von der Zink- oder Magnesiumverarbeitung ab. Jetzt setzt das Unternehmen Engel Austria wieder auf metallische Werkstoffe, sogenannte Liquidmetals, die sich mit modifizierten Maschinen sehr gut verarbeiten lassen und ganz neue Perspektiven öffnen, wie es heißt. Vielleicht sind sie auch eine kommende Alternative für den Leichtbau?

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Bildergalerien

Die Smart-Inline-Measurement-Solutions-Messzelle ist die Komplettlösung von Hexagon Metrology für die automatisierte Prozess- und Qualitätskontrolle. Sie soll eines der Highlights bei der Eröffnung des neuen Automation Center in Wetzlar sein. (Bild: Hexagon Metrology)

Raus aus dem Messraum, rein in die Fertigung

Der stetige Vormarsch von Inline-Verfahren prägt die Messtechnik im Automobilbereich. Als Spezialisten für das Erfassen, Analysieren und Bereitstellen von Daten sind die Messtechniker aber auch ideale Partner für die Umsetzung von Industrie-4.0-Konzepten.

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Dr. Christian Patron, Leiter Digitalisierung Produktion, BMW Group: „In der Automobilindustrie sind viele Dinge, die mit dem Label Industrie 4.0 versehen werden, bereits Realität.“ (Bild: Schreier)
BMW

„Industrie 4.0 kommt nicht mit einem großen Ruck“

Digitalisierung, Industrie 4.0, kollaborierende Roboter und additive Fertigung sind die Buzzwords unserer Tage. Wo steht die Automobilindustrie bei der Einführung dieser neuen Technologien? Wir sprachen darüber mit Dr. Christian Patron. Der promovierte Maschinenbauer verantwortet beim Automobilkonzern BMW die Digitalisierung der Produktion.

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In einem gemeinsamen Forschungsprojekt fertigten Wissenschaftler des Instituts fürLeichtbau und Kunststofftechnik der TU Dresden, der Mitras Composites SystemsGmbH, der Leichtbau-Zentrum Sachsen AG und der Porsche AG eine B-Säulen-Demonstratorstruktur in Multi-Material-Design. V.l.n.r.: Dr. Thomas Heber (Abteilungsgeschäftsführer Carbon Composites e. V. Abteilung CC Ost), Dirk Hilbert (1. Bürgermeister der Landeshauptstadt Dresden) und Prof. Dr. Hubert Jäger (Inhaber der Professur für Systemleichtbau und Mischbauweisen an der TU Dresden). (Bild: Dresden Marketing)
Hannover-Messe 2015

Neue Materialien sichern Wettbewerbsvorteile

Wachstumsbranchen wie der Automobil- und Flugzeugbau, der Maschinenbau und die Stahlindustrie profitieren entscheidend von neuen Werkstoffen und Leichtbauinnovationen. Dresden gehört zu den großen Kompetenzzentren für neue Werkstoffe und Leichtbau. Vom 13. bis 17. April präsentiert sich der sächsische Material-Standort auf der Hannover-Messe 2015.

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