Metallindustrie Stahlwerker in Bremen und Salzgitter treten in Warnstreik

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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Im Tarifkonflikt der nordwestdeutschen Stahlindustrie ruft die IG Metall am Donnerstag zu ganztägigen Warnstreiks in Bremen und Niedersachsen auf.

Bei Acelormittal und Salzgitter wird gestreikt.(Bild:  ABCDstock - stock.adobe.com)
Bei Acelormittal und Salzgitter wird gestreikt.
(Bild: ABCDstock - stock.adobe.com)

Bei Arcelormittal in Bremen solle es ab 06.00 Uhr zu Arbeitsniederlegungen kommen, bei der Salzgitter AG sollen ab 9.30 Uhr Früh-, Spät- und Nachtschicht in den Ausstand treten, kündigte die IG Metall weiter an. Einen Tag vor Beginn der fünften Verhandlungsrunde wolle man die Warnstreiks damit noch einmal ausweiten, so die Gewerkschaft.

Am Dienstagmorgen war die vierte Verhandlungsrunde der nordwestdeutschen Stahlindustrie für Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen ohne Ergebnis zu Ende gegangen. In Nordrhein-Westfalen war es daraufhin bereits am Dienstag zu ganztägigen Warnstreiks gekommen. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Freitag in Düsseldorf angesetzt.

Der Arbeitgeberverband Stahl bezeichnete die Vorstellungen der IG Metall zuletzt als „völlig überzogen“. Die Gewerkschaft fordert unter anderem ein Lohnplus von 8,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine 32-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. Die Arbeitgeber haben laut IG Metall eine Einmalzahlung von 1.000 Euro für Januar 2024 sowie eine Entgelterhöhung ab Juli 2024 von 3,5 Prozent angeboten bei einer Gesamtlaufzeit von 19 Monaten.

In der Stahl- und Eisenindustrie in Nordrhein-Westfalen, Bremen und Niedersachsen sind rund 68.000 Menschen beschäftigt.

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