Laserschweißen Trumpf-Fokussieroptik optimiert Schweißen mit Yaskawas Motoman

Redakteur: Peter Königsreuther

Ein Funktionspaket namens Trumpf-I-PFO erweitert jetzt das Angebot für das automatisierte Laserschweißen mit Motoman-Robotern, wie Yaskawa informiert. Das kommt dabei heraus:

Firmen zum Thema

Das neue Funktionspaket Trumpf-I-PFO verknüpft programmierbare Fokussieroptiken von Trumpf direkt mit der Robotersteuerung. Zum Beispiel bei einem Motoman GP180 von Yaskawa. Der Roboterhersteller bietet das jetzt auch als Kombi-System an.
Das neue Funktionspaket Trumpf-I-PFO verknüpft programmierbare Fokussieroptiken von Trumpf direkt mit der Robotersteuerung. Zum Beispiel bei einem Motoman GP180 von Yaskawa. Der Roboterhersteller bietet das jetzt auch als Kombi-System an.
(Bild: Trumpf)

Das Funktionspaket Trumpf-I-PFO für die aktuelle Steuerungsgeneration Motoman YRC1000 erschließt einfach und technisch durchgängig die Vorteile programmierbarer Fokussieroptiken von Trumpf, erklärt Yaskawa dazu. Das Schweißen von Metallen mithilfe eines Laserstrahls könne damit auch remote erfolgen, das heißt, mit großer Brennweite. Die Voraussetzung dafür bilden programmierbare Fokussieroptiken (Laserscanner), wie sie Trumpf mit der Reihe PFO zu bieten hat.

Sehr kurze Schweißtaktzeiten durch „On the fly“-Funktion

Solche Systeme werden häufig mit Industrierobotern verwendet, heißt es weiter. In einer überlagerten Bewegung („on the fly“) führt der Roboter dabei den Laserscanner kontinuierlich über das Werkstück. Die Fokussieroptik lenkt den Laserstrahl mithilfe zweier Spiegel mit hoher Geschwindigkeit zu den Schweißnahtbereichen. Daraus resultierten sehr kurze Taktzeiten, minimale Nebenzeiten und sehr hohe Laser-ON-Zeiten, betont Yaskawa. Für diesen sehr dynamischen und zugleich präzisen Schweißprozess ist deshalb jetzt das neue Technologiepaket mit der neuesten Generation von Motoman-Robotern und der Trumpf I-PFO verfügbar. Das Ganze ist laut Anbieter einfach zu bedienen und zu programmieren, weil die Prozessführung voll in die Steuerung und in das Handbediengerät des Roboters integriert sei.

Leichteres Spiel in der Welt des Roboter-Laserschweißens

Genau gesagt, berechnet die Trumpf-I-PFO-Software mit einem Vorlauf von 24 Millisekunden die zukünftige Positionen der Werkzeugspitze (TCP) des Roboters. Die erfassten Positionsdaten werden per Ethernet-UDP-Kommunikation in Echtzeit übertragen, heißt es weiter. Das Datenformat ist ein einfach zu verwendendes XML-Protokoll. Mit einer zusätzlichen VNC-Funktion kann das Trumpf-I-PFO-Menü am Roboter-Handbediengerät außerdem visualisiert werden.

Das neue Portfolio umfasst sowohl Robotikkomponenten (etwa hochpräzise Roboterkinematiken, Steuerungen und Positionierer) als auch komplette Turnkey-Roboter-Laserschweißzellen. Und speziell zum Führen des PFO-Kopfes habe sich der Motoman GP180 bewährt, den Trumpf auch zusammen mit dem Funktionspaket-I-PFO getestet und zertifiziert hat. Das 6-achsige Robotermodell hat eine Tragkraft von 180 Kilogramm und verbindet einen großen Arbeitsbereich von 2702 Millimetern mit einer platzsparenden Bauform.

(ID:47580993)