Keramikverbundstoffe Verbundwerkstoffe erschließen neue Segmente
Im Jahr 2012 präsentierte sich der Innovationscluster Metall-Keramik-Kunststoff (Imkk) auf der Hannover-Messe erstmals mit einem eigenen Standkonzept. Gemeinsam mit dem Cluster stellten drei Unternehmen aus Rheinland-Pfalz im Rahmen der internationalen Leitmesse Industrial Supply Forschungsergebnisse und Produktneuheiten vor.
Anbieter zum Thema

Die eigene Messepräsenz auf der Leitmesse bot ein ideales Umfeld, die Leistungsfähigkeit und Innovationskompetenz der Unternehmen innerhalb des Clusters darzustellen. Auf der Industrial Supply wurde die gesamte Wertschöpfungskette des Zuliefermarktes präsentiert: Werkstoff- und Technologie-Know-how, Entwicklung und Konstruktion, Teile, Komponenten und Systeme. Branchenübergreifende Trendthemen wie Leichtbau und Materialeffizienz ermöglichen laut Cluster die zielgerichtete Vermarktung von Innovationen und die Erschließung neuer Anwendersegmente.
Potenziale interdisziplinärer Zusammenarbeit aufzeigen
Das Aufzeigen der Potenziale interdisziplinärer Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Werkstoffe Metall, Keramik und Kunststoff und Werkstoffkombinationen ist ein zentrales Anliegen des Imkk. Leichtbau ist eine Schlüsseltechnologie und das beherrschende Thema in der Branche. Durch den Einsatz neuer Materialien und die Kombination unterschiedlicher Konstruktions- und Funktionsprinzipien lassen sich neue Gestaltungsräume in den Produktionsprozessen erschließen.
Die Besucher des Clusterstandes fanden Exponate, Präsentationen und kompetente Ansprechpartner für Gespräche vor. Bereits in den vergangenen beiden Jahren hat sich der Imkk auf wichtigen Industriemessen mit Unternehmen bestimmter Regionen präsentiert. Auf der Industrial Supply stellte der Cluster nach eigenen Angaben die Innovationskraft der in den Landkreisen Altenkirchen, Neuwied und Westerwald ansässigen Branchen Metall, Keramik, Kunststoff sowie Oberflächentechnik unter Beweis.
Herausforderungen als Chance für den Mittelstand nutzen
Neben dem Innovationscluster nahmen Unternehmen aus dem Norden von Rheinland-Pfalz als Mitaussteller am Auftritt teil. Die Bendorfer Erso E. Reisdörfer GmbH & Co. KG ist Spezialist für Gummiformteile im Compression-Molding-, Transfer-Molding- und Injection-Molding-Verfahren. Für individuellen Maschinen- und Formenbau, Vorrichtungsbau, CNC-Bearbeitung sowie Stahlbau steht seit über 70 Jahren die Eisenmenger GmbH mit Sitz in Ransbach-Baumbach. Das Portfolio umfasst das Drehen, Fräsen, Erodieren, Bohren, Sägen und Schweißen von verschiedensten Bauteilen in höchster Präzision und Qualität. Außerdem stellte der internationale Schleif- und Verschleißschutztechnik-Experte Tekowe GmbH aus Bonefeld mit aus. Das Unternehmen habe sich internationales Renommée als Spezialist für Werkstoffverbünde aus Metall und Keramik erarbeitet.
Der Innovationscluster steht für das Ziel der rheinland-pfälzischen Wirtschaftspolitik: Herausforderungen wie die Energiewende, ein nachhaltiges Ressourcenmanagement und die Gestaltung zukunftsfähiger Arbeitsplätze als Chance nutzen, die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstandes zu stärken.
(ID:33689630)