Steuerung

Virtueller Master synchronisiert drei Achsen

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So kann die Rundschaltbewegung auch bei langsamen Pick-and-place-Bewegungen mit voller Geschwindigkeit erfolgen. Hublänge und Abläufe sind frei programmierbar, sodass sich Greifzeiten und Einsetzpositionen schnell an verschiedene Anlagenkonzepte anpassen lassen.

Offene Steuerungstechnik mit leistungsfähigen Bewegungsfunktionen

Umgesetzt wird die hohe Maschinenflexibilität mit PC-Control, wie IMA-Programmierer Franz Lederer erläutert: „Bei der CGM haben wir von der fein skalierbaren und offenen Steuerungstechnik von Beckhoff profitiert. Diese setzen wir bei unseren Maschinen bereits seit 1997 ein. Und schon damals waren die ausschlaggebenden Gründe die PC-typische Offenheit für die Anbindung an übergeordnete Systeme, das breite Spektrum an I/O-Komponenten sowie die hoch performante Datenkommunikation, zu dieser Zeit noch per Lightbus. Im Falle der neuen Rundtaktanlage CGM kommen insbesondere der äußerst kompakte Aufbau der Steuerungstechnik, die kurzen Regel- und Reaktionszeiten sowie die Flexibilität hinsichtlich verschiedener Encoder-Systeme zum Tragen.“

Entscheidend war zudem die Verfügbarkeit leistungsfähiger Hard- und Softwarelösungen für den Bereich Motion Control. Details nennt IMA-Entwickler Hans-Jürgen Bumes: „Die drei Bewegungsachsen der Rundtaktanlage sind über einen virtuellen Master unter Verwendung der Camming-Funktion (Kurvenscheiben) der Automatisierungssoftware Twincat 3 verknüpft beziehungsweise synchronisiert. Hier haben uns die bereits vorhandenen Lösungsbausteine in Hard- und Software sehr geholfen. Zumal Twincat insgesamt ein flexibles und effizientes Engineering ermöglicht. Eine optimale Kommunikationsbasis steht mit Ethercat – einem offenen High-Speed-Feldbus sowie etablierten und bei Drittgeräten oder Drittkomponenten weitverbreiteten Standard – ebenfalls zur Verfügung.“

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