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Schleiftechnik auf der EMO Hannover 2019

Viva la Revolución in der Werkzeugherstellung

| Redakteur: Peter Königsreuther

Rollomatic kommt mit vielen Schleifinnovationen: darunter mehrere Premieren, auch eine flott gemachte Laserbearbeitungsmaschine und smarte Highlights, nach Hannover. Halle 6 am Stand J65.

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Premiere: Mit dem „Smartpunch“-Verfahren hat Rollomatic das Schälschleifen revolutioniert. Die Shapesmart NP50, der neuste Vertreter aus der Serie, verspricht noch größere Flexibilität, schnellere Konfiguration und bessere Oberflächengüten, sagt Rollomatic. Nur wer auf der EMO Hannover 2019 den Stand J65 in Halle 6 besucht, darf die ganzen Pluspunkte erfahren, dem Anwender winken.
Premiere: Mit dem „Smartpunch“-Verfahren hat Rollomatic das Schälschleifen revolutioniert. Die Shapesmart NP50, der neuste Vertreter aus der Serie, verspricht noch größere Flexibilität, schnellere Konfiguration und bessere Oberflächengüten, sagt Rollomatic. Nur wer auf der EMO Hannover 2019 den Stand J65 in Halle 6 besucht, darf die ganzen Pluspunkte erfahren, dem Anwender winken.
(Bild: Rollomatic)

Mit dem „Smartpunch“-Verfahren hat Rollomatic das Schälschleifen revolutioniert, wie es heißt. Die ausführende Anlage dazu heißt Shapesmart NP50 und ist der neuste Vertreter aus der Serie der Rundschleifspezialisten, sagt der Aussteller. Maschine und Verfahren stehen für größere Flexibilität, schnellere Konfiguration und bessere Oberflächen. Der Arbeitsbereich der Shapesmart NP50 kann Durchmesser von 0,025 bis 25,0 mm bearbeiten und bietet so grenzenlose Möglichkeiten bis zu einem außergewöhnlichen Länge-zu-Durchmesser-Verhältnis, betont Rollomatic. Und nur wer den Stand besucht, darf die ganze Vorteilspalette des als Premiere ausgewiesenem Highlight erleben. Mehr will Rollomatic noch nicht verraten.

Kommt das Aus für die traditionelle Diamantbearbeitung?

Diamant, als PKD oder CVD-Diamant, ist als Schneidstoff in allen Branchen unersetzlich geworden, sagt Rollomatic. Die Härte des Materials schränke jedoch die Möglichkeiten im Design der Werkzeuge enorm ein – bis jetzt: Einen Durchbruch erzielte Rollomatic mit der neuesten Entwicklung, dem Smartspeed-Pack, heißt es. Dadurch eröffneten sich für die Laserbearbeitung neue Möglichkeiten, denn keine andere Methode sei so produktiv wie die Rollomatic-Laserbearbeitung von Diamant. Die Bearbeitungsgeschwindigkeiten können – ohne Qualitätsverlust – vervierfacht werden, wie der Aussteller betont. Damit ist die Laserbearbeitung auf dem besten Weg, die traditionelle Bearbeitungsmethoden komplett abzulösen, glaubt Rollomatic. Mit der neuen Lasersmart 510 lassen sich etwa Rundfasen oder Spanleitstufen ohne zeitraubende Bearbeitung auf separaten Maschinen in ein PKD-Werkzeug einbringen. „Dass unsere Maschine sämtliche Prozesse in einem Arbeitsgang erledigt, spart Zeit ein und steigert deutlich die Produktivität“, so Sven Peter, Produktmanager Laser bei Rollomatic. Der Laser eröffnet dabei ungeahnte Möglichkeiten, wie beispielsweise extrem scharfe Schneidkanten mit Radien von 1 µm und darunter. „Beim Zerspanen erreichen Werkzeuge mit Rundfasen glattere Oberflächen sowie eine geordnete Spanabfuhr durch die Spanleitstufen.“ Vier eingebaute Kameras überwachen das Ganze und bilden alle Vorgänge der Maschine auf der Steuerung ab – vom Roboter bis hin zum Messtaster, erklärt Peter. Besonders der Werkzeugeinmessprozess laufe so wesentlich effizienter und bedienerfreundlicher ab als bisher.

Dreifache Kapazität im Schleifscheibenwechsler

Ebenfalls ganz im Zeichen der Autonomie stehen die neuen 6-Achs-Werkzeugschleif-Maschinen aus der Grindsmart-XW-Familie: die Grindsmart 630XW und die Grindsmart 630XW3. Bei letzterer hat Rollomatic durch einen erweiterten, ultrakompakten Schleifscheibenwechsler für 16 Scheiben inklusive Kühlmittelverteiler die Kapazitäten fast verdreifacht. Das vereinfacht das Prozessmanagement, und die Nebenzeiten werden obendrein deutlich verkürzt. Das klappe auch mannlos rund um die Uhr.

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Ausgelegt sind beide Varianten für höchste Performance bei der Produktion von Spezialwerkzeugen, unabhängig von der Seriengröße. Sie sind mit Linearmotoren und einem Torquemotor an der rotierenden Achse ausgestattet, was bessere Oberflächengüten und reduzierte Wartungskosten mit sich bringt, wie Rollomatic erklärt. Um auch in Sachen thermischer Stabilität alles im Griff zu haben, werde in der Maschine das gleiche Öl zur Schmierung wie zur Kühlung von Motor und Werkstück verwendet, was obendrein den Energiebedarf verringere.

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