Nexperia-Krise Neuer Chip-Lieferant soll VW vor Produktionsstopp retten

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

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In der Krise um den Chip-Zulieferer Nexperia gibt Volkswagen vorsichtig Entwarnung: Ein Ersatzlieferant soll nun einspringen.

(Bild:  Volkswagen)
(Bild: Volkswagen)

Volkswagen zeigt sich zuversichtlich, Produktionsstopps wegen fehlender Halbleiter noch abzuwenden. „Wir haben einen alternativen Lieferanten, der den Lieferausfall der Nexperia-Halbleiter ausgleichen könnte“, sagte Markenproduktionsvorstand Christian Vollmer dem „Handelsblatt“. Derzeit werde mit einem Unternehmen verhandelt. Namen nannte Vollmer nicht.

Ein Konzernsprecher betonte auf Nachfrage der dpa, dass es noch keinen Abschluss gebe. „Der Volkswagen-Konzern prüft derzeit aktiv alternative Beschaffungsoptionen, um mögliche Auswirkungen auf seine Lieferkette zu minimieren“, sagte er. „Das Unternehmen steht dazu in engem Austausch mit potenziellen Lieferanten. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir uns zu den laufenden Gesprächen derzeit nicht weiter äußern.“

Noch am Mittwoch hatte VW vor möglichen Produktionsausfällen gewarnt, die auch kurzfristig möglich seien. Bei Nexperia gibt es Lieferprobleme, nachdem die niederländische Regierung die Kontrolle über die von einer chinesischen Konzernmutter geführten Firma übernommen hatte. China stoppte daraufhin die Ausfuhr von Nexperia-Produkten wie Chips für die Autoindustrie.

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