JEC Show 2011 Vorteilhafte Honeycomb-Strukturen aus PEEK
Auf der JEC Composites Show 2011 in Paris zeigt Victrex Verbundwerkstoffe auf Basis des Hochleistungskunststoffs PEEK. Ausgangsprodukte sind Granulat, Pulver beziehungsweise Folien des Produkts Aptiv.
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„Diese Lösungen verdrängen immer öfters Metalle oder herkömmliche Kunststoffe“, berichtet Ralf Weidig, Leiter Composites bei Victrex Polymer Solutions. Ausschlaggebend dafür seien die hohe Festigkeit und Lebensdauer, das niedrige spezifische Gewicht sowie die wirtschaftliche Verarbeitung. Daraus resultierten reduzierte Systemkosten.
Verschnitt ist vollständig recycelbar
Im vergangenen Jahr zeigte Victrex das anhand einer Honeycomb-Wabenstruktur des Herstellers Plasticell auf der Messe. Ausgangsprodukt ist die Aptiv-Folie. Das Ergebnis sind thermoplastische Leichtbauteile. Anwendungen für die Wabenstruktur werden überall dort gesehen, wo man leichte, hochbeanspruchbare Teile benötigt, zum Beispiel in der Luft- und Raumfahrttechnik.
In Kombination mit faserverstärkten PEEK-Platten können damit Verbundstrukturen hergestellt werden – ohne zusätzliche Klebstoffe. Der dabei entstehende Verschnitt ist vollständig recycelbar. Daraus resultierten Vorteile, was im Vergleich zu Honeycomb-Wabenstrukturen aus Phenolharz-Aramidfaser-Kernen und Aluminiumdeckplatten.
Herstellung der Wabenstrukturen umfasst mehrere Prozessschritte
Die Herstellung der Wabenstrukturen umfasst bei Plasticell mehrere Prozessschritte: Aus den dünnen Folienbögen (Aptiv) werden semi-hexagonale Formen hergestellt. Danach entstehen die Kernplatten durch sequenzielles Aufschichten.
Zum Schluss kommt das Laserschweißen längs der Kontaktpunkte zur Herstellung einer kleberlosen Verbindung. Auf diese Weise hergestellte Kernblöcke können mechanisch bearbeitet werden, bevor sie ihre endgültige Form erhalten.
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