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Diamantwerkzeuge Wendeschneidplatten mit Schweizer Laserpräzision flott gemacht

Redakteur: Peter Königsreuther

Mit den Lasersmart-Maschinen und der Software Smartmachining folgt Rollomatic ganz dem Trend zur einfacheren Programmierung und stark reduzierten Rüstzeiten bei der Zerspanungswerkzeug-Bearbeitung.

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Lichtgeschärfte Diamant-Wende: Solche PKD- und CVD-Schneidplatten lassen sich mit der Rollomatic-Lasertechnologie in der Anlage Lasersmart 510 hochwertig und wirtschaftlich herstellen.
Lichtgeschärfte Diamant-Wende: Solche PKD- und CVD-Schneidplatten lassen sich mit der Rollomatic-Lasertechnologie in der Anlage Lasersmart 510 hochwertig und wirtschaftlich herstellen.
(Bild: Rollomatic)

Wendeschneidplatten mit harten PKD-, CVD- oder PCBN-Tips sowie auch als Monokristalliner Diamant (MKD) haben manchen Branchen erst den richtigen Performanceschub bei der Zerspanung renitenter Werkstoffe verliehen, sagt Rollomatic.

Doch die Herstellung der Werkzeuge ist natürlich wegen der Härte des Diamants kein Zuckerschlecken. Der Laser bringt als multifunktionales Werkzeug aber auch dafür die richtige Präzision und Power mit. Und mit der Lasersmart 510 und der neuen Smartmachining-Software habe Rollomatic in Sachen scharfe Schneidkanten, Schutzfasen und Spanleitstufen alles zu bieten, was eine moderne, leistungsfähige Diamantwendeschneidplatte so brauche.

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Kurzer Prozess bei sich ändernden Anforderungen

Diese Art Lasermaschine eignet sich zum Schneiden der Kontur, bringt aber auch beliebige 3D-Formen, wie eben Spanleitstufen zustande. Punkten kann das Ganze durch eine Standzeiterhöhungen des Werkzeugs von 20 bis 30 % – aus dem Stand, betont der Hersteller. Denn laserbearbeitete Schneidkanten haben im Gegensatz zu geschliffenen eine deutlich geringere Schartigkeit. Denn der Laser kann sauber durch das Diamantkorn und durch den Binder schneiden. Beim Schleifen aber werden die Diamantpartikel aus dem Bindersystem gebrochen, weswegen die Korngröße letztlich die Schartigkeit bestimmt, erklären die Schweizer.

Viele Anwender verlangen es, dass man flexibel zwischen verschiedenen Diamantwerkzeugtypen wechseln kann. Es werden nicht nur Wendeschneidplatten bearbeitet, sondern auch Schaftwerkzeuge, von sehr kleinen Losgrößen bis hin zu großen Stückzahlen. In solchen Fällen sei unbedingte Flexibilität gefragt, weshalb Rollomatic den Rüstprozess so effektiv und schnell wie nur irgend möglich gestalte. Damit das gelingt, kann man nun nicht mehr ausschließlich branchenüblichen Palettensystemen arbeiten, sondern auch mit selbst erstellten Vorrichtungen, um schneller auf sich ändernde Anforderungen reagieren zu können.

Auch beim Programmieren ein Zeitsparer

Mit der Lasersmart 510 man auch schnell, einfach und komfortabel zwischen unterschiedlichen Plattentypen wechseln können. Vorbelegte Packs, die einfach auszuwählen sind und in denen schon alle Justage- und Einrichtungsparameter enthalten sind, sorgen dafür, sagt Rollomatic. Damit spart der Anwender schon bei sehr kleinen Losgrößen Zeit. Und auch für große Stückzahlen hat Rollomatic etwas in petto, denn bis zu drei Paletten können nun mit Wendeplatten belegt werden.

Die Programmierung von Werkzeugen zu vereinfachen ist ein weiteres Steckenpferd der Schweizer. Und mit der neuen Smartmachining-Software lassen sich deshalb die Werkzeuge in nur wenigen Klicks auf der Programmieroberfläche erstellen. Rollomatic hat unter anderem vorgegebene Makros zum 1-Klick-Einrichten einer Wendeschneidplatte integriert. heißt es weiter. Damit sei die wichtigen Voreinstellungen bereits erledigt, und man könne alles im nächsten Schritt passgenau auf die jeweiligen Anforderungen hin modifizieren. Die Programmierzeit bleibe damit so kurz wie gerade mal nötig. Schneidplatten aus Diamantwerkstoffen herzustellen, sei also noch nie einfacher und effizienter gewesen als heute. Und mit der Lasersmart 510 von Rollomatic soll der Werkzeughersteller auf alle Einsatzfälle vorbereitet sein.

Frühzeitig die eigene Lasermaschine in- und auswendig kennen

Weil viele Anwender hochspezialisierte Werkzeuge herstellen, kennen sie sich bestens mit ihren Maschinen aus – nicht zuletzt wegen der Schulungen im Vorfeld, führ Rollomatic weiter aus. Denn die Schweizer bereiten die Anwender schon bevor sie die eigene Anlage in Betrieb nehmen, optimal auf alles vor, heißt es. Darüber hinaus erhalten sie in Form von einer neuen Schulungsvideo-Reihe einen idealen Einblick in die Lasermaschine. Zudem unterstütze Rollomatic mit einem HTML5-basierten Hilfekatalog, so dass kaum Fragen offenblieben.

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