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Zerspanungswerkzeuge

Werkzeuge für die Medizintechnik stellen besondere Anforderungen an die Schneidstoffauswahl

03.12.2009 | Autor / Redakteur: Walter Frick / Rüdiger Kroh

Werkzeuge und Komponenten für die Medizintechnik: Es kommt weniger auf die produzierte Menge als auf perfekte Qualität und Präzision an. Bild: Mikron Tool
Werkzeuge und Komponenten für die Medizintechnik: Es kommt weniger auf die produzierte Menge als auf perfekte Qualität und Präzision an. Bild: Mikron Tool

Für die Fertigungsindustrie ist die Medizintechnik ein Markt mit stetig wachsender Bedeutung. Die dort verwendeten Werkstoffe stellen jedoch besondere Anforderungen an die Zerspanungswerkzeuge. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Auswahl von Schneidengeometrie und Schneidstoff.

Wir befinden uns im zweiten Monat des Jahres 2010 n. Chr. Die ganze industrielle Welt stöhnt noch unter den Folgen und Nachwirkungen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise. Die ganze industrielle Welt? Nein! Ein von unbeugsamen Technikspezialisten bevölkertes Messegelände in Düsseldorf am Rhein hört nicht auf, den Herzrhythmusstörungen einer kollabierenden Weltwirtschaft entschieden Einhalt zu gebieten.

Die Messemacher vom Stamm der Werkzeugmaschinenbauer setzen dabei immer wieder auch auf Anwender-Zielgruppen, die sich – wie weiland Asterix und seine Spießgesellen – erfolgreich den Auswirkungen grassierender Rezessionen widersetzen. Ein Zaubertrank im Angebotstopf der Metav 2010 in Düsseldorf ist die Sonderschau „Metal meets Medical“, verbunden mit einem hochkarätigen Fachforum.

Medizintechnik – ein Markt mit stetig wachsender Bedeutung

Die Medizintechnik ist für die deutsche Fertigungsindustrie ein Markt mit stetig wachsender Bedeutung, die sich als Abnehmerbranche auch in der aktuellen Krise gut behauptet hat. So breit, wie heute das Spektrum moderner Medizintechnik ist, so vielfältig sind auch die Möglichkeiten der Bearbeitung. Während mikroskopisch kleine Komponenten mit dem Laser bearbeitet werden, werden größere Teile wie Hüftgelenke weiterhin klassisch zerspant. Manche Teile wie Implantate werden ständig kleiner, andere, zum Beispiel in der orthopädischen Prothetik, erfordern produktionsbedingt einen größeren Materialabtrag.

Viele Teile in der Medizintechnik werden in mittleren bis großen Losgrößen gefertigt, wobei Genauigkeit und damit auch Qualitätssicherung eine entscheidende Rolle spielen. Das konstante Einhalten engster Toleranzen während langer Standzeiten, kurze Taktzeiten, reduzierter Überwachungsbedarf sowie minimierte Werkzeugaufspannung sind die Anforderungen.

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