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Messer Cutting Systems / Henschel Stahlbau

Brennt auch nach 100 Jahren noch für die Metallbearbeitung

| Autor / Redakteur: Michael Parsch / Frauke Finus

Mit Live-Vorführungen zeigte Messer, was ihre Schneidmaschinen alles leisten.
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Mit Live-Vorführungen zeigte Messer, was ihre Schneidmaschinen alles leisten. (Bild: Messer Cutting Systems)

Henschel Stahlbau aus Tornitz setzt bei fast allen Schneidtechnologien auf Messer Cutting Systems.

2019 ist ein Anlass zum Jubeln für die Henschel Stahlbau GmbH & Co. KG aus Tornitz (Sachsen-Anhalt), denn das Unternehmen besteht seit 100 Jahren. Grund genug, dies mit einem großen Event zu begehen. Neben 250 geladenen Gästen gesellten sich auch der Innenminister Sachsen-Anhalts, Holger Stahlknecht, zur Feier – und die Messer Cutting Systems GmbH präsentierte ihre dort installierten Anlagen sowie technische Neuerungen live vor Publikum.

Henschel Stahlbau hat eine bewegte Geschichte: Was vor 100 Jahren als Betrieb entstand, der sich in erster Linie um den Hufbeschlag und Reparaturen bei den umliegenden Bauern kümmerte, entwickelte sich zu einem europaweit agierenden mittelständischen Unternehmen mit derzeit 170 Mitarbeitern. Das Leistungsspektrum umfasst nicht nur die Fertigung und Lieferung von Stahlkonstruktionen, sondern auch die Montage vor Ort. Zur termingerechten und qualitativ hochwertigen Fertigung setzt das Unternehmen seit vielen Jahren auf Schneidmaschinen der Messer Cutting Systems GmbH.

Mehr Produktionsfläche, mehr Effizienz

Wer wächst, braucht Raum zum Entfalten. Daher erweiterte Henschel stetig seine Produktionsflächen auf nun 6.600 m² und parallel seinen Maschinenpark. „Schließlich möchten wir unseren Kunden so viele Anforderungen wie möglich erfüllen. Dazu gehören anspruchsvolle und qualitativ hochwertige Komplettlösungen im Stahl- und Metallbau, von der Planung bis zur Realisierung. Stahl und Edelstahl sind die am meisten verarbeiteten Werkstoffe, aber je nach Einsatzzweck, kommen uns auch sämtliche anderen Materialien auf den Schneidtisch!“, betont Geschäftsführer Eckard Henschel.

Und das mit Erfolg, durchlaufen doch rund 2.000 t Stahlkonstruktionen im Jahr die Fertigungshallen. Immer eng mit der Optimierung des Betriebes betreut war die Messer Cutting Systems GmbH mit ihren Schneidmaschinen. „Mittlerweile hat die Firma Henschel alle verfügbaren Schneidmethoden – Autogen, Plasma und Laser – in ihren Produktionsprozess integriert. Sowohl eine Omni Mat als auch ein Metal Master 2.0 und seit 2018 ein Faserlaser verrichten erfolgreich ihren Dienst in Tornitz“, so Dirk Stratmann, verantwortlicher Projektleiter bei Messer Cutting Systems in Groß-Umstadt.

Flexible Schneidtechnologie mit Mehrwert

Da die Produktion im Drei-Schicht-Betrieb erfolgt, sind zuverlässige und wartungsarme Lösungen verlangt. Ein Grund, weshalb Henschel 2016 in eine Omni Mat L 5600 mit einer Arbeitsfläche von 3.000 mm x 9.000 mm investierte. Ausgestattet ist die Maschine unter anderem mit einem Bohraggregat mit Fünffach-Wechsler sowie Skew-Rotator-Fasenaggregat und einem ALFA-Brenner. „Die Kombianlage optimierte unseren Fertigungsprozess enorm, da die Bauteile sozusagen in einem Arbeitsgang mit Fase versehen und gebohrt werden, und das bei Blechstärken von 5 mm bis hoch zu 200 mm. Das macht uns extrem flexibel und spart obendrein eine Menge Zeit“, verrät Eckard Henschel.

Der Metal Master von Messer ist mittlerweile ein Klassiker, wenn es um wirtschaftliche Schneidmaschinen auf kleinstem Raum geht. Daher setzte Henschel die erste Generation seit 2005 ein. „Aufgrund der guten Erfahrungen damit, stieg das Unternehmen 2017 auf den Metal Master 2.0 mit Hypertherm HPR 260 XD Präzisionplasma-Aggregat um. Die Anlage wird für Blechstärken von 5 mm bis 25 mm eingesetzt“, so Dirk Stratmann.

Mannarm und laserscharf

„In den vergangenen Jahren häuften sich die Anfragen, Blechstärken von 0,5 mm bis 5 mm zu bearbeiten. Um dort in Sachen Wirtschaftlichkeit ein neues Niveau zu erreichen, empfahl uns Messer die Faserlaser-Maschine Fiber Blade mit 4 KW Leistung. Und um dem ganzen noch die Effizienz-Krone aufzusetzen, suchten wir nach einer automatisierten Lösung, die möglichst wenige Bedienereingriffe verlangte. Damit gaben wir Messer eine harte Nuss zu knacken, die sich rückblickend als optimale Investition herausstellte!“, erläutert Eckard Henschel.

Damit die FiberBlade IV für Großformatbleche der Dimensionen 1,5 x 3 m möglichst hoch ausgelastet werden kann, wurde die Anlage mit Lager- und Be- beziehungsweise Entladetechnik der Firma Remmert aus Löhne ergänzt. Dazu Ingo Staudinger, Projektleiter bei der Messer Cutting Systems GmbH: „Ein Lagerturm ‚Basic Tower‘ mit 21 Lagerfächern ermöglicht die Lagerung und Bereitstellung von Blechvorrat. Im Einzelfall kann er auch Restbleche oder Teilaufträge rücklagern. Mittels des Handling Systems ‚Laser Flex 4.0‘ wird die Laseranlage vollautomatisch be- und entladen.“ Somit können die drei Anlagen jetzt von einem Hauptbediener und einem Mitarbeiter für das Material-Handling ‚gefahren‘ werden!

Service-Plus mit Brille

Obwohl sämtliche Messer-Anlagen auf Wartungsarmut getrimmt sind, muss auch für den produktionstechnischen Notfall schnelle Hilfe her. Das übernehmen zum einen die nächstgelegenen Servicetechniker. „Doch wir gehen mit der Zeit und bieten einen Online-Service an, bei dem der Kunde sein Problem in Echtzeit über die D-Morits-Software zu Supportspezialisten oder Trainern weltweit übertragen kann“, so Dirk Stratmann.

Dazu präsentierte Messer auf dem Jubiläums-Event bei Henschel seine speziell mit D-Morits bestückte Fernservicebrille. Mit ihr lässt sich die Software komplett via Spracheingabe steuern – nicht nur in Deutsch, sondern bald auch mit Übersetzungsprogramm in anderen Sprachen. „Schon bald geht das sogar über das Smartphone, Pad oder Laptop des Kunden, genauso schnell wie über die Brille!“, verspricht Dirk Stratmann. Bei Henschel ist man schon begeistert von dieser Lösung, „die aber aufgrund der zuverlässigen Maschinen bisher kaum zum Einsatz kam!“, resümiert Eckard Henschel.

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