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Die vordere Bedienseite der Maschine ist durch eine Tür gesichert, die zu Wartungzwecken geöffnet werden kann. Eine weitere Besonderheit ist der Maschinentisch, dieser wurde in einer speziell entwickelten Stahlgestellplattenbauweise hergestellt. Dadurch erhält man ein schweres, sehr verwindungssteifes Gestell. Auf dieser Plattform wird die Vier-Achs-Mechanik aufgebaut.
Fräsmaschine kann unterschiedliche Frässpindeln aufnehmen
Je nach Kundenanforderung werden unterschiedliche Frässpindeln eingesetzt. So zum Beispiel eine Schnellfrequenzspindel mit 2,2 kW Leistung bei 40.000 min-1 mit HSK32-Spannkegel für Spannzangen bis 10 mm. Diese Spindel besitzt vier Spindellager und ist daher sehr stabil und belastbar. Oder eine Synchronspindel mit 1,8 kW Leistung bei 50.000 min-1 mit SK11-Spannkegel für Spannzangen bis 8 mm. Der Synchronmotor wird kaum warm und kann deshalb üblicherweise ohne zusätzliche Kühlung betrieben werden.
Wenn auf diesen Maschinen auch CFK oder GFK gefräst werden, kommen spezielle Staubsauger zum Einsatz, da gesundheitsgefährdende Stäube entstehen, die von einem geeigneten Staubsauger abgesaugt werden müssen. Dort werden von der BG zugelassene Staubsauger eingesetzt.
Spezielles Werkzeugmagazin passt zur Absauganlage für CFK- und GFK-Bearbeitung
Bei Verwendung einer Absauganlage wird ein speziell entwickeltes Werkzeugmagazin eingesetzt. Die Steilkegel werden in speziellen Spannzangen, die sich in einer ausfahrbaren Patrone befinden, abgelegt.
Zunächst öffnet sich der Schutzdeckel und dann fahren die Patronen aus dem Magazin. Anschließend kann der Werkzeugwechsel durchgeführt werden. Nach dem Werkzeugwechsel fährt dann das Werkzeug über den Werkzeuglängentaster. Dort wird die Werkzeuglänge automatisch ermittelt und verrechnet.
An der Z-Achse befindet sich ein Höhentaster. Mit diesem pneumatisch ausfahrbaren Taster kann die Werkstückhöhe automatisch ermittelt werden. Auch zwischen den Arbeitsgängen ist ein Messen möglich, um zum Beispiel genaue Senkungen herzustellen.
Auf der Maschinenrückseite befindet sich die zweite Bedienseite
Auf der Rückseite der Maschine befindet sich die zweite Bedienseite. Das Bedienpersonal wird dort durch eine pneumatisch öffnende Tür geschützt. Nach Programmende öffnet diese automatisch und schließt nach Betätigen der Starttaste.
Wenn die Tür geschlossen ist, wird der Startimpuls an die CNC gesendet. Eine Sicherheitsschaltleiste unter der Tür bewirkt ein sofortiges Öffnen bei Betätigung. So sind Quetschungen des Bedienpersonals ausgeschlossen. Auf dieser Bedienseite können Werkstücke bearbeitet werden, die für die Wechseltische zu groß sind.
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