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Datenerfassung Computer zur Datenerfassung für Edge-Computing-Anwendungen

Für Edge-Computing-Anwendungen eignet sich der DAQ-Computer (data acquisition) MCM-204 mit vier 24-Bit-Analogeingängen und einer Samplingrate von jeweils 128 kS/s.

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Autonomer DAQ-Computer
Autonomer DAQ-Computer
(Bild: Acceed)

Der autonome Computer eignet sich zum Beispiel für die analoge Aufnahme und die digitale Umwandlung sowie zur Analyse von Vibrationssignalen, heißt es. Das Gehäuse aus Aluminium ist 127 mm × 111 mm × 40 mm groß und auch für die Hutschienenmontage geeignet.

Die zulässige Umgebungstemperatur ist mit 0 bis 50 °C angegeben. Nach Aussage des Distributors, der Acceed GmbH, arbeitet der Embedded-PC mit einem Cortex-A9-Prozessor von ARM mit 1,0 GHz.

Die Datenerfassung in Smart-Manufacturing-Umgebungen dient der Identifikation und Sammlung wichtiger Informationen, die unter anderem als Basis für die Steuerung und Kontrolle, die energieeffiziente Nutzung und die vorausschauende Wartung automatisierter Systeme notwendig sind. Zustände und Leistungsdaten einzelner Komponenten müssen dazu als Signale erfasst und in digitaler Form an das Leitsystem oder an andere autonome Geräte kommuniziert werden. Die Erfassung und Digitalisierung erfolgt entweder über mehrere DAQ-Steckkarten in größeren Rechnerarchitekturen oder dezentraler mit autonomen DAQ-Computern in der Nähe der Signalgeber (Stichwort: Edge Computing). Ein typischer Anwendungsfall ist die unmittelbare Erfassung von Vibrationen, um die Entstehung von Lagerdefekten frühzeitig zu identifizieren und damit vor möglichen Folgeschäden zu warnen.

Der MCM-204 ermögliche die Rund-um-die-Uhr-Datenerfassung von Sensoren mit hoher Präzision und Abtastrate. Der lüfterlose All-in-one-Rechner ist ohne zusätzlichen Host-Computer einsetzbar und über die beiden Gigabit-Ethernetschnittstellen in bestehende Netzwerke integrierbar, heißt es weiter. Der 24-Bit-Sigma-Delta-Signalwandler hilft bei der Antialiasing-Filterung, Unterdrückung von Modulation und Signalrauschen und stellt ein Nutzsignal unterhalb der Nyquist-Rate bereit, wodurch Rohsignale mit hoher Dynamik verarbeitet werden können, etwa für Monitoring-Aufgaben. Über die integrierte Webkonsole ist die Konfiguration ohne zusätzliche Software möglich. Auf diesem Weg können auch anwendungsspezifische Filteralgorithmen importiert werden. Der MCM-204 lässt sich als eigenständiges Messsystem an abgelegenen Feldstandorten einsetzen. Die durch Filterung und Konvertierung erzeugten Digitaldaten können über das Datennetz zu einem zentralen Standort weitergeleitet und dort protokolliert, visualisiert und weiterverarbeitet werden.

Die Datenkommunikation erfolgt über zwei GbE-Schnittstellen oder optionale WLAN-Module in den USB-Buchsen. Ein digitaler Temperatursensor ( -50 bis 150 °C) mit 3-m-Anschlussleitung gehört laut Hersteller zum Lieferumfang.

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