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Kunststoffindustrie

Die Top-10 der Nachhaltigkeitsziele bei Kunststoffen

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2. Klimaschutz und Energieeffizienz

Der Ausstoß von als klimaschädlich angesehenen Kohlendioxidemissionen hängt eng mit dem Energieverbrauch bei der Produktion von Kunststoffen zusammen. Deshalb ist die Steigerung der Energieeffizienz ein vorrangiges Ziel der gesamten Branche. Die Aktivitäten der IK im Bereich Klimaschutz zielen deswegen in erster Linie auf eine Unterstützung ihrer Mitglieder bei der Implementierung von Energiemanagementsystemen und der Steigerung der Energieeffizienz in der Produktion ab. Neben dem Klimaschutz ist dies auch zur Wahrung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Verpackungsindustrie von großer Bedeutung, denn im europäischen Vergleich liegen die deutschen Strompreise weit über dem Durchschnitt. Die IK Akademie unterstützte im Jahr 2011 ihre Mitglieder mit dem Praxisseminar „Energieeffizient handeln – jetzt!“, bei dem konkrete Einsparpotentiale bei wichtigen Technologien sowie Methoden des Energie-Controllings im Betrieb aufgezeigt wurden. Unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft Verpackung + Umwelt e.V. (AG VU) hat die IK zudem gemeinsam mit anderen Verpackungsorganisationen am Projekt „Kohlenstoff-Fußabdruck“ mitgewirkt, das im Jahr 2010 abgeschlossen wurde. Darin positioniert sich die Verpackungsindustrie kritisch zum Thema „Product Carbon Footprint“. Bemängelt wird zum einen, dass andere Umweltauswirkungen außer dem Klimawandel unberücksichtigt bleiben. Zum anderen stellt es eine äußerst schwierige Herausforderung dar, eine einheitliche und exakte Methodik zur Berechnung des Carbon Footprints zu entwickeln, welche die Vergleichbarkeit von Carbon Footprint-Angaben zu alternativen Produkten gewährleistet.

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