Suchen

Kunststoffindustrie

Die Top-10 der Nachhaltigkeitsziele bei Kunststoffen

Seite: 6/7

Firmen zum Thema

8. Innovation und Wettbewerbsfähigkeit

Am hoch kompetitiven Verpackungsmarkt können die Hersteller derselben aus Kunststoffen nur durch stetige neue Ideen und möglichst konkurrenzfähige Preise fortbestehen und die vielen Vorteile für den Verbraucher aufrecht erhalten. Auch makroökonomische Rahmenbedingungen wie Infrastruktur, Stromversorgung oder auch flexible Mechanismen im Arbeitsmarkt sind hierbei wesentliche Parameter. Dementsprechend unterstützt die IK die Unternehmen zum Beispiel durch Energie-Benchmarks, um den Firmen die Möglichkeit zu geben ihr Energieeffizienzpotenial zu erhöhen. Durch die vierteljährliche IK-Konjunkturumfrage, die als Branchenbarometer dient, werden Stimmungen und Herausforderungen der Branche deutlich. Daneben bleiben zielgerichtete Investitionen in Bildung und Forschung bedeutsam, um den für eine ausreichende Wettbewerbsfähigkeit notwendigen Innovationsvorsprung weiterhin zu gewährleisten. So forcieren die Unternehmen ständig ihre Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten und Universitäten. Der Verband hält engen Kontakt zu verschiedenen Hochschulen und Einrichtungen, zum Beispiel zur Hochschule Darmstadt und zur Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen.

In Deutschland entwickelte Verpackungen sind weltweit gefragt. Insbesondere unter dem Gesichtspunkt eines optimierten Materialeinsatzes bei gleichzeitig verbessertem Produktschutz bieten Kunststoffverpackungen auch zukünftig hohe Innovationsmöglichkeiten. Die deutschen Kunststoffverpackungshersteller schneiden im internationalen Vergleich weiterhin gut ab. Mehrere IK-Mitgliedsfirmen sind in Bezug auf Ihre Verpackungen führend auf dem europäischen Markt.

9. Nachhaltige Sicherung des Fachkräftebedarfs

Der Wettbewerb um qualifizierte Mitarbeiter verschärft sich zusehends, nicht zuletzt aufgrund der demografischen Entwicklung. Deshalb muss das Arbeitsumfeld der Zukunft attraktiv sein, um die Mitarbeiter zu binden und dauerhaft zu motivieren. Die IK hat zusammen mit anderen Kunststoffverbänden aber auch ein Interesse daran, die zurzeit noch vorhandenen Defizite des Ausbildungssystems stärker in den Fokus der Öffentlichkeit und der politischen Entscheidungsträger zu rücken. Dabei geht es neben den verkrusteten föderalen Strukturen vor allem um eine Optimierung der teilweise schlechten technischen Ausstattung der Berufsschulen, die ein näheres Kennenlernen des Berufsbildes für Schüler unmöglich macht. Darüber hinaus ist es erforderlich, den Beruf des Verfahrensmechanikers für Kunststoff- und Kautschuktechnik entsprechend den Marktanforderungen weiter zu entwickeln. In diesem Zusammenhang engagiert sich die IK gemeinsam mit der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) in einem Berufsbildungsrat. Vorrangiges Ziel dieses Rates ist eine Novellierung des Ausbildungsberufes Verfahrensmechaniker für Kunststoff- und Kautschuktechnik. Weiterbildungsmaßnahmen haben ebenfalls in der Verbandsarbeit einen hohen Stellenwert. Die IK-Akademie führt hierzu in den unterschiedlichen Bereichen regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen durch. So sind beispielsweise das Folieneinrichter- Seminar sowie die Lebensmittelverpackungstagung zwei erfolgreiche Veranstaltungen in diesem Zusammenhang. Auf der interpack 2011 organisierte der Verband gemeinsam mit der Rheinisch-Westfaelischen Technischen Hochschule Aachen Studentenführungen und Treffen mit ausstellenden Herstellern von Kunststoffverpackungen. Durch diese und ähnliche Veranstaltungen sensibilisiert der Verband Studenten und Studentinnen.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 42994410)