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Kunststoffindustrie

Die Top-10 der Nachhaltigkeitsziele bei Kunststoffen

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6. Arbeitsschutz- und Gefahrgutaspekte

Bei gefährlichen Gütern garantieren Kunststoffverpackungen den sicheren Transport, die Lagerung und den Gebrauch der Ware, damit Mensch und Umwelt nicht zu Schaden kommen. Der IK-Hauptausschuss Umwelt hat für die Verbandsmitglieder einen Leitfaden zum Arbeitsschutz erarbeitet, in dem alle relevanten rechtlichen Regelungen für die Branche enthalten sind. Er bildet die Grundlage, um insbesondere Neueinsteiger auf dem Gebiet Arbeitsschutz in den Mitgliedsunternehmen schnell an die komplexe Materie heranzuführen. Unter den Bericht erstattenden Mitgliedsunternehmen sind die meldepflichtigen Arbeitsunfälle von 2,4 (2010) auf 2,2 (2011) Unfälle pro 100.000 Arbeitsstunden zurückgegangen. Auf dem Gebiet der Gefahrgutverpackungen stehen die Sicherstellung eines hohen Qualitätsniveaus bei der Herstellung von Kunststoffgefahrgutverpackungen und die sachgerechte Gestaltung des internationalen Gefahrguttransportrechts im Vordergrund der Verbandsarbeit. In Deutschland mit seiner hoch entwickelten Chemieindustrie werden ca.

20 Mio. Tonnen Gefahrgüter in Kunststoffverpackungen wie Kunststofffässer, IBCs, Big Bags und Foliensäcke verpackt, womit Kunststoffverpackungen auch in diesem Verpackungssegment den größten Marktanteil einnehmen. Deutsche Hersteller von Kunststoffverpackungen für gefährliche Güter spielen seit jeher in Europa und auch weltweit eine führende Rolle, sowohl hinsichtlich Technologie- als auch Marktführerschaft. Über 60 % der in Deutschland angesiedelten Hersteller von Kunststoffgefahrgutverpackungen werden durch die Gütegemeinschaft überwacht.

7. Verbraucherschutz

Eine Verpackung, die rundum sicher ist und den Gebrauch der Ware somit erleichtert, ist für die Akzeptanz beim Verbraucher von großer Bedeutung. 54 % aller am Deutschen Markt verpackten Lebensmittel sind in Kunststoffen gehüllt. Die in den letzten 30 Jahren entwickelten europäischen und nationalen Regelungen zum Einsatz von Kunststoffverpackungen im Lebensmittelsektor sind das komplexeste Regelwerk im Bereich der Gesetzgebung zu Verpackungen und Gegenständen im Lebensmittelkontakt. Zum Verbraucherschutz gehören außerdem umfassende gesetzliche Regelungen wie die europäische Chemikalienverordnung REACH , das Gefahrstoffrecht (CLP) bis hin zu Regelungen zum Schutz bestimmter Verbrauchergruppen, zum Beispiel durch kindergesicherte Verpackungen. Die Hersteller von Kunststoffverpackungen sehen sich daher immer höheren Anforderungen an die Sicherheit der Verpackung gegenüber. Hieraus ergibt sich, dass das Thema Gesundheits- und Verbraucherschutz ein zentrales Betätigungsfeld für die Arbeit des Verbandes ist. Die IK informiert ihre Mitglieder zeitnah und umfassend mit Beiträgen in der Mitgliederzeitschrift IK Aktuell und mit Mitgliederrundschreiben über die aktuellen Themen zum Verbraucherschutz. Dies sind zum Beispiel neue und sich anbahnende gesetzliche Regelungen, wissenschaftliche Gutachten und Stellungnahmen zu Stoffen in der Diskussion oder Forschungsprojekte. Unsere Mitglieder erhalten Hinweise auf die von der IK angebotenen Serviceleistungen wie Leitfäden, Weiterbildungsseminare oder Tagungen. Die Qualitätsbeauftragten der Mitgliedsfirmen finden bei den Sitzungen des IK-Arbeitskreises Qualitätsleiter eine Plattform zum Informations- und Erfahrungsaustausch.

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