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ips intelligent Pelletizing Solutions Diese Granulieranlage macht aus PET-Resten neuwertiges Material

| Redakteur: Peter Königsreuther

PET ist ein wichtiger Kunststoff, der nicht nur bei der Flaschenherstellung für leichte und stabile Behältnisse sorgt. Die Aufbereitung von Restmaterial ist deshalb sinnvoll. Das klappe mit einem Unterwasser-Stranggranuliersystem besonders gut.

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Die ips-SGU 120/2 HS ist eine Unterwasser-Stranggranulieranlage, die man leicht installieren und in Betrieb nehmen kann, wie der Hersteller verspricht. Mit ihr gelinge es, aus PET-Reststoffen aller Art wieder PET-Granulat herzustellen, dessen intrinsische Viskosität wieder die seiner einstigen, vom Granulathersteller kommenden Qualität, entspreche...
Die ips-SGU 120/2 HS ist eine Unterwasser-Stranggranulieranlage, die man leicht installieren und in Betrieb nehmen kann, wie der Hersteller verspricht. Mit ihr gelinge es, aus PET-Reststoffen aller Art wieder PET-Granulat herzustellen, dessen intrinsische Viskosität wieder die seiner einstigen, vom Granulathersteller kommenden Qualität, entspreche...
(Bild: ips)

Die ips-SGU 120/2 HS ist laut Hersteller ips intelligent Pelletizing Solutions ein Unterwasser-Stranggranulieranlage, die aus diversen PET-Verarbeitungsreststoffen direkt beim Produzenten wieder hochwertiges Granulat macht. Die 1000ste gebaute Anlage arbeitet nun bei der Märkische Faser GmbH, heißt es weiter.

PET-Recycling will gekonnt sein!

Mit PET-Reststoffen aus den Produktionsprozessen der Märkischen Faser, wie etwa reine Schmelzeabfälle, Gewölleabfälle aus dem Faserspinnprozess, Faserabfälle aus der Faserbehandlung sowie PET-Kunststoffabfälle aus Gewerbe und Industrie im nicht kontaminiertem Zustand, sollen mithilfe der Unterwasser-Stranggranulieranlage nun wieder hochwertige PET-Granulate gewonnen werden, wie die Protagonisten erklären. Grundsätzlich werde PET per Direktveresterung mit nachgeschalteter Pre-Polykondensation und einer Polykondensation unter Abspaltung von Wasser hergestellt. Für die meisten technischen Anwendungen erhalte das PET so eine bestimmte intrinsische (materialeigene) Viskosität.

Bei seiner Verarbeitung, und besonders beim Recycling jedoch, kommt es durch Diffusion zur Einlagerung von Wasser und anderen Stoffen in die PET-Molekularstruktur. Durch das Aufschmelzen und Extrudieren würden diese eingelagerten Restbestandteile aus Schmutz und Wasser tief in das Material eindringen. Die Folge davon ist, dass am Ende dieser Prozessschritte ein Abfall der Viskosität stattfindet, wie ips erklärt.

Deshalb sei es wichtig, dass die schmutz- und wasserbedingten Störstellen aus der PET-Schmelze herausdestilliert würden, damit sich der Reinheitsgrad des PET durch Dekontamination erhöhe und das Material die intrinsische Viskosität seiner einstigen Herstellungsgüte wieder erlange.

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