Kunststoff-Netzwerk Franken

Durch Kunststoff-Know-how zur hochwertigen Oberfläche

Seite: 3/5

Anbieter zum Thema

Rückblick zum Thema zerstörungsfreie Prüfverfahren

Zur Tagung „Zerstörungsfreie Prüfverfahren“ des Kunststoff-Netzwerk Franken fanden sich Fachexperten aus ganz Deutschland ein. Verarbeiter, Werkzeugbauer, Konstrukteure, Entwickler und Qualitätsverantwortliche, nutzen die Gelegenheit sich zu informieren und gegenseitig auszutauschen. Hans Rausch, Geschäftsführer des Kunststoff-Netzwerk Franken e.V. (KNF) begrüßte die Teilnehmer im Vortragsraum der Firma STÄUBLI Tec Systems GmbH Connectors in Bayreuth.

Der erste Referent, Dr. Stefan Kremling von der SKZ-KFE gGmbH, Würzburg, gab einen umfassenden Überblick über „Zerstörungsfreie Prüfmethoden“. Die Bandbreite reichte von verschiedenen Röntgenverfahren und deren Vor- und Nachteilen über optische Verfahren, wie die Mikroskopie, über infrarotgestützte Methoden bis hin zur Terahertz-Technologie und Wirbelstromverfahren.

Das mit der aktuellen Analysetechnologie sich nicht nur schnell und ostengünstig Qualitätsprobleme aufspüren und beheben lassen, sondern die modernen CT-Anwendungen auch Möglichkeiten bieten die weit über die reine Prüfung des fertigen Bauteils hinaus gehen, stellte Herr Andreas Kleinfeld von der Hachtel Werkzeugbau GmbH & Co. KG, Aalen vor. „Werkzeugoptimierung – mittels 3D-CT“ lautete deshalb der Titel seines Vortrages. Denn die konventionelle Optimierung von Spritzgußwerkzeugen ist sehr zeitintensiv. Mithilfe von CT-Anwendungen lassen sich Kosten und vor allem Zeit einsparen, die sich letztendlich in Effizienzuwachs niederschlagen. Ermöglicht wird die Definition der Optimierungsmaßnahmen nach werkzeugtechnischen Gesichtspunkten. Eine Übernahme der Ausrichtphilosophie aus der Bauteilzeichnung ist dabei selten möglich, die Grundkonzeption des Werkzeugs entscheidet ganz wesentlich über das mögliche Optimierungskonzept, resümierte Kleinfeld.

(ID:43448650)