Anbieter zum Thema
Faserverbundwerkstoffe unter der Prüferlupe
Das Thema „Vergleich mobiler zerstörungsfreier Prüfverfahren an Faserverbundstrukturen“ präsentierte Christoph Hornfeck von der Neue Materialien Bayreuth GmbH. Die Verbreitung von Faserverbundkunststoffen, sei es im Bereich der Windenergie, im Automobilbau oder in der Luft- und Raumfahrt, verlangt nach innovativen mobilen Prüfverfahren Herr Hornfeck stellte in diesem Zusammenhang die akustische Resonanzspektroskopie (LARS) vor. Er ging auf die Ultraschall Impuls Echo (UT) - Prüfung ein, die bei glasfaserverstärkten Platten zum Einsatz kommen kann. Mithilfe der Ultraschallmethode ist eine großflächige Prüfung jedoch bei weitem aufwendiger, als mit LARS oder thermografischen Methoden. Die optische Lockin-Thermographie (OLT) stellt in diesem Zusammenhang eine etablierte Methode dar, die einfach zu interpretieren ist, so Hornfeck.
Nach einer von intensiven Gesprächen geprägten Kaffeepause eröffnete Guido Wages von der scan-tec GmbH in Roßtal den 2. Vortragsblock. . Er stellte vor, wie Bemusterungen an Kunststoffbauteilen mit Hilfe der CT-Technologie ermöglicht werden. Es kann damit sehr schnell die komplette Geometrie geprüft werden. Die Erfassung des Bauteils dauert maximal eine Stunde, eine erste Falschfarbeninfo liegt bereits nach weiteren 15 min vor, eine 2D-Vermessung in maximal nochmals 15 min. Alle Prüfergebnisse sind belastbar und alle Datenformate zeigen die gleiche Information an, was wichtig für die Kontrolle der Plausibilität und die Entscheidung für oder gegen eine Werkzeugkorrektur ist, fasste Herr Wages seine Ausführungen zusammen.
(ID:43448650)