Additive Fertigung schützt Rapid.Tech 3D präsentiert Aerospace und Defence auf Industrie-Niveau

Quelle: Messe Erfurt 4 min Lesedauer

Zertifizierte Flugzeugbauteile, Raumfahrtantriebe und militärische Strategien stehen am 6. und 7. Mai im Fokus des Forums Aerospace & Defence in Erfurt.

Die Rapid.Tech 3D 2026 widmet sich verstärkt den Themen Aerospace und Defense – respektive „Defence“ für die britische Zunge. Mit dabei ist etwa das Unternehmen German Orbital Systems mit 3D-gedruckten, faltbaren Solarpanelen für Satelliten.(Bild:  German Orbital Systems)
Die Rapid.Tech 3D 2026 widmet sich verstärkt den Themen Aerospace und Defense – respektive „Defence“ für die britische Zunge. Mit dabei ist etwa das Unternehmen German Orbital Systems mit 3D-gedruckten, faltbaren Solarpanelen für Satelliten.
(Bild: German Orbital Systems)

Wenn es um Sicherheit, Zuverlässigkeit und regulatorische Exzellenz geht, setzt die Luft- und Raumfahrtindustrie seit jeher Maßstäbe, so die Messe Erfurt. Welche Rolle das Additive Manufacturing (AM) inzwischen in diesem hoch regulierten Umfeld spiele, demonstriere das Forum Aerospace & Defence auf der Messe Rapid.Tech 3D in Erfurt. Im Mittelpunkt stehen etwa zertifizierte Flugzeugbauteile, nachhaltige Kabinenkonzepte, neue Raumfahrtantriebe sowie eben militärische Strategien für die dezentrale Fertigung relevanter Komponenten. Verantwortet wird das Forum von Stephan Eelman, Strategy Leader Europe bei Boeing Global, wie man erfährt.

Additive Fertigung nimmt Defence-Herausforderungen an

Die, wie betont wird, klare Struktur des Fachkongresses mit themenspezifischen Foren ermöglicht es den Teilnehmern, sich gezielt mit ausgewählten Anwendungsfeldern auseinanderzusetzen. „Vor allem im Verteidigungsbereich ist der direkte Austausch zwischen Industrie, Forschung und Anwendern entscheidend“, meint Prof. Dr.-Ing. Christian Seidel, Beiratsvorsitzender der Messe. Man freue sich sehr, dass Vertreter von drei europäischen Streitkräften ihre Perspektiven in Bezug auf die additive Fertigung einbrächten und gemeinsam mit Industriepartnern aktuelle Entwicklungen diskutierten. Das Programm sei konsequent auf industrielle Anwendungen, regulatorische Anforderungen und strategische Fragestellungen in sicherheitskritischen Bereichen ausgerichtet. Die Themen Aerospace und Defence haben demnach als stark regulierte Industrien große Chancen, aus den herausfordernden Anforderungen sichere, robuste, und einsatzfähige Systeme zu entwickeln, die jetzt in Zeiten wie diesen einer besonderen Beachtung bedürften.

Bildergalerie

Niveauvolle Vorträge und Diskussionen

Am 6. Mai. finden am Nachmittag die beiden Vorträge der Active Militaries statt und im Anschluss daran die Defence Panel Discussion zum Tagesabschluss statt. Auftritte haben Samu Rautio (Finnisches Militär), Miguel Haro Rodriguez (Belgisches Militär), Dr. Sascha Hartig und Fernando Lasagni (Novaindef). Moderiert wird diese Runde von Christian Seidel: „Die finnischen Streitkräfte möchten das Potenzial der additiven Fertigung besser verstehen und optimal nutzen!“ Der Dialog mit allen Beteiligten helfe dazu, ein tieferes Verständnis ihrer Anwendung, Entwicklungen, Implementierungen und über die Rollen der verschiedenen Akteure zu erlangen. Veranstaltungen wie die Rapid.Tech 3D bieten dazu eine hervorragende Gelegenheit, sagt Lieutenant Commander Dr. Samu Rautio. Und Kapitänleutnant Dr. Sascha Hartig, der bei der Bundesmarine zuständig für AM-Themen ist, ergänzt: „Additive Fertigung ist im internationalen Kontext für das Militär entscheidend, weil sie die standortnahe Produktion kritischer Komponenten ermöglicht, sowie die existierenden Lieferketten optimieren kann und dadurch Lieferkettenrisiken minimiert.“ Auf Events, wie dieser Messe werden europäische und internationale Bedarfe diskutiert, um so das Silodenken zu überwinden und von gemeinsamen Erfahrungen zu lernen. So könne die Entwicklung von 3D-Druck-Möglichkeiten gezielt auf europäische Verteidigungsstrategien ausgerichtet werden.

(ID:50768916)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung