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Betriebstechnik

GEA prüft Verkauf von Kompressorenhersteller

| Redakteur: Melanie Krauß

Der Düsseldorfer Maschinenbaukonzern GEA prüft einen möglichen Verkauf des Kompressorenherstellers GEA Bock. Das Unternehmen gehörte seit der Übernahme im Jahr 2011 zur Gruppe.

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Mangelnde Synergien: GEA will sich vom Kompressorenhersteller GEA Bock trennen.
Mangelnde Synergien: GEA will sich vom Kompressorenhersteller GEA Bock trennen.
(Bild: GEA Group Aktiengesellschaft)

„Die bei Erwerb erhofften Synergien in den Bereichen Portfolio, Kunden und Entwicklung haben sich im Wesentlichen leider nicht realisiert“, so Stefan Klebert, Vorstandsvorsitzender der GEA Group Aktiengesellschaft. „Daraus resultiert, dass das Geschäft von GEA Bock innerhalb des GEA-Konzerns nur schwer weiterzuentwickeln ist.“

Wie bereits beim Kapitalmarkttag im September angekündigt, plant GEA in diesem Zusammenhang die Veräußerung ausgewählter Aktivitäten der künftigen Divisionen Farm Technologies und Refrigeration Technologies. Es wird erwartet, dass ein Verkauf im Laufe des Jahres 2020 erfolgen könnte. Sowohl die Arbeitnehmervertreter als auch die Mitarbeiter sind über die geplante Veräußerung informiert.

Das Unternehmen beschäftigt weltweit rund 300 Mitarbeiter, die im Geschäftsjahr 2018 einen Umsatz von rund 90 Mio. Euro erwirtschaftet haben. Zwei Drittel der Mitarbeiter sind am Hauptsitz der Gesellschaft in Frickenhausen tätig. Das Unternehmen unterhält daneben noch drei weitere Standorte in der Tschechischen Republik, in Indien und in China.

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