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SOFC-Brennstoffzellen H.C. Starck und Kerafol gründen Brennstoffzellen-Allianz

| Redakteur: Jürgen Schreier

H.C. Starck Ceramics und Kerafol haben heute Ihre Zusammenarbeit bei Produktion und Vertrieb von Scandium dotierten SOFC-Hochtemperatur-Brennstoffzellen (SOFC – Solid Oxide Fuel Cell) bekanntgegeben.

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Von links nach rechts: Dr. Hans Peter Baldus (H.C. Starck), Dr. Andreas Sieverdingbeck (H.C. Starck), Dipl.-Kffr. Isabel Koppe (Kerafol), Dipl. Ing. Franz Koppe (Kerafol). Bild: Kerafol
Von links nach rechts: Dr. Hans Peter Baldus (H.C. Starck), Dr. Andreas Sieverdingbeck (H.C. Starck), Dipl.-Kffr. Isabel Koppe (Kerafol), Dipl. Ing. Franz Koppe (Kerafol). Bild: Kerafol
( Archiv: Vogel Business Media )

Scandium dotierte SOFC-Brennstoffzellen verfügen wegen der hohen Leitfähigkeit des Scandium dotierten Zirkonoxids nach Angaben der neuen Partner über das höchste Leistungspotenzial bei elektrolytgestützten Brennstoffzellen (ESC).

Durch die Kooperation von H.C. Starck und Kerafol ergeben sich neue Synergiepotenziale, die sich wechselseitig ergänzen. So bringt Kerafol sein Spezialwissen um Scandium dotierte Elektrolyten und H.C. Starck die Kompetenz für die Elektrodenherstellung ein. Damit stehe erstmalig eine Scandium dotierte Zelle mit höchster Leistung und europäischer Herkunft zur Verfügung, heißt es.

„Es freut mich außerordentlich, dass durch die Bündelung der Brennstoffzellenkompetenzen von H.C. Starck und Kerafol ein neues, erfolgversprechendes Brennstoffzellenprodukt in sehr kurzer Zeit entwickelt wurde“, so Dr. Andreas Sieverdingbeck, Geschäftsführer bei der H.C. Starck Ceramics GmbH & Co. KG. „Die Kompetenzprofile beider Unternehmen ergänzen sich ideal“.

Dipl.-Ing. Franz Koppe, Geschäftsführer und Inhaber der Kerafol – Keramische Folien GmbH sagt: „Die guten Ergebnisse der gemeinsam entwickelten ESC-Zelle ermöglichen die Produktion von Zellen mit wesentlich verbesserten Leistungsdaten zu marktgerechten Preisen. Gemeinsam sind wir stark“.

Bei SOFC-Brennstoffzellen können diverse Brennstoffe wie Erdgas, Wasserstoff, Methanol, Ethanol, Biogas oder Kohlenmonoxid direkt eingesetzt werden. Um höhere elektrische Spannungen zu erreichen, werden mehrere Zellen zu einem sogenannten Stack in Reihe geschaltet, der die Strom liefernde Brennstoffzellen-Einheit bildet.

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