Suchen

Häwa Individuelle Maschinengestelle durch modulare Bauweise

| Redakteur: Dipl.-Ing. (FH) Reinhold Schäfer

Auf der Motek präsentiert Häwa sein variables Maschinengestell X-Frame anhand von Applikationsbeispielen.

Firmen zum Thema

Beispiel eines modular aufgebauten X-Frame-Maschinengestells.
Beispiel eines modular aufgebauten X-Frame-Maschinengestells.
(Bild: Häwa)

X-Frame ist ein modular aufgebautes Rahmensystem zum Aufbau von individuellen Maschinengestellen und Einhausungen. Aus wenigen Einzelkomponenten werden mit X-Frame innerhalb kürzester Zeit komplexe Maschinengestelle zusammengestellt, die die Flexibilität und den modularen Aufbau von Aluminiumprofilen mit der Festigkeit von Stahlgestellen kombinieren, heißt es. Der patentierte Rahmen ist nicht nur ein tragendes Gestell, sondern ein Funktionsrahmen. Das Rahmeninnere ist durch außen liegende, verschließbare Klappen zugänglich und lässt sich als Kabelkanal und zur Unterbringung von elektronischen und pneumatischen Bauteilen nutzen.

Vorteile von X-Frame

X-Frame von Häwa sollen eine weitaus höhere Grundstabilität als Maschinengestelle mit Aluminiumprofil bieten. Der Funktionsrahmen ist nicht nur ein tragendes Gestell. Durch seine großen Querschnitte bietet der Innenraum der Streben die Möglichkeit, Schläuche, Leitungen, Kabel, Wartungseinheiten, Ventilinsel, 19“-Einschübe und viele weitere Baugruppen im Rahmen geschützt unterzubringen. Eine nachträgliche Verlegung von Kabeln und anderen Medien im Rahmen sei jederzeit möglich. Auch Lichtvorhänge lassen sich einfach, schnell und geschützt in die Eckstreben montieren, so der Hersteller.

Bildergalerie

Im Vergleich zu geschweißten Stahlrohrkonstruktionen sei X-Frame mit seinem modularen Aufbau zudem flexibel erweiterbar. Auch aufwendige Formen sollen sich einfach mit dem Rahmen aufbauen lassen. Durch die hohe Anzahl von Kantungen, die großen Querschnitte der Rahmenteile und die wählbaren Materialstärken, sei der Rahmen sehr stabil und verwindungssteif. Alle notwendigen Bohrungen und Ausbrüche werden schon im Zuschnitt der Streben berücksichtigt. Dadurch entfalle die zeitaufwendige, zusätzliche Bearbeitung der Rahmenteile durch Bohr- und Fräsmaschinen. Auch Schweißteile und Gewindebolzen lassen sich in den Rahmen integrieren.

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 44267871)