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Auftragseingang Industrie kämpft sich weiter aus der Krise

Redakteur: Melanie Krauß

Der Auftragseingang in der deutschen Industrie erholt sich weiter. Die Nachfrage hat sogar fast wieder das Niveau aus dem Vorjahr erreicht.

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Die Auftragseingänge in der Industrie haben beinahe wieder das Niveau vom vierten Quartal 2019 erreicht.
Die Auftragseingänge in der Industrie haben beinahe wieder das Niveau vom vierten Quartal 2019 erreicht.
(Bild: ©Fotolia RAW - stock.adobe.com)

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes sind die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe im September gegenüber dem Vormonat um 0,5 % gestiegen. Die Nachfrage nach Vorleistungs- und Konsumgütern erhöhte sich um 4,0 % beziehungsweise 2,6 %, während bei Investitionsgütern eine Abnahme um 2,0 % verzeichnet wurde. Ohne Großaufträge nahmen die Ordereingänge um 4,5 % zu.

Im dritten Quartal kam es gegenüber dem Vorquartal bei den Auftragseingängen im verarbeitenden Gewerbe zu einem Plus von 29,1 %. Die Nachfrage aus dem Inland nahm um 15,5 % zu, aus dem Euroraum und dem Nicht-Euroraum gingen 41,0 % beziehungsweise 40,4 % mehr Bestellungen ein.

Nach der ersten kräftigen Erholung nach dem Lockdown im April kämpft sich die Industrie weiter aus der Krise. Zuletzt erreichten ihre Ordereingänge wieder nahezu ihr Niveau vom vierten Quartal 2019 vor Ausbruch der Pandemie (99,4 %). Der Erholungsprozess war im September in der Wirtschaft breit angelegt und wurde von der Nachfrage im In- und Ausland getragen.

Der positive Trend beim Auftragseingang zeigte sich zuletzt auch im Maschinen- und Anlagenbau. Der VDMA warnte jedoch davor, dass weitere Rückschläge nicht auszuschließen seien. Mehr dazu lesen Sie im folgenden Beitrag: