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Materialfluss Industrieterminals unterstützen die Armaturenfertigung

| Autor/ Redakteur: Richard Rieger / Bernd Maienschein

Über 300 Fertigungsmaschinen des europäischen Marktführers für Sanitärarmaturen sind mit Industrie-PC in dessen Netzwerke eingebunden. An ein Terminal, das die Steuerungssignale von Siemens-SPS und anderen Steuerungsrechnern übernimmt, sind bis zu zwölf Maschinen angeschlossen.

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Bild 1: Rund 300 Fertigungsmaschinen von Grohe im In- und Ausland — hier ist die Herstellung von Druckgussteilen für Sanitärinstallationen zu sehen — sind mit Hilfe von Industrie-PC von Dlog in ein Netzwerk eingebunden.Bild: Dlog
Bild 1: Rund 300 Fertigungsmaschinen von Grohe im In- und Ausland — hier ist die Herstellung von Druckgussteilen für Sanitärinstallationen zu sehen — sind mit Hilfe von Industrie-PC von Dlog in ein Netzwerk eingebunden.Bild: Dlog
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Grohe AG ist Europas größter und ein weltweit führender Hersteller von Sanitärarmaturen. Als Weltmarke für sanitärtechnische Produkte und Systeme setzt Grohe Maßstäbe in Qualität, Technologie und Design. Das Unternehmen mit der Zentrale in Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen, beschäftigt weltweit rund 5000 Mitarbeiter, davon 2300 in Deutschland. Grohe verfügt über sechs Produktionsstandorte, drei in Deutschland, drei weitere in Portugal, Thailand und Kanada.

Grohe fertigt an seinen Standorten im In- und Ausland Armaturen und Brausen für Bad und Küche, Automatik-Armaturen für den gewerblichen und öffentlichen Bereich sowie Installations- und Spülsysteme. Bereits seit fünf Jahren setzt das Unternehmen Dlog-Industrieterminals ein. Mehr als 300 Fertigungsmaschinen in Porta Westfalica, Hemer und Lahr sowie im portugiesischen Grohe-Werk sind mit Dlog-IPC in die Fertigungsnetzwerke eingebunden (Bild 1). Dlog-Terminals übernehmen Steuerungssignale von Siemens-SPS und anderen Steuerungsrechnern (Bild 2); dabei sind bis zu zwölf Maschinen an ein Terminal angeschlossen.

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Software-Release und neue Computer in einem Schritt eingeführt

Grohe organisiert seine Fertigungsabläufe SAP-basiert. Für MDE und DNC-Aufgaben wird die Software Hydra der MPDV Mikrolab GmbH eingesetzt.

Als ein Release-Wechsel der MPDV-Software Hydra anstand, ging Grohe einen umfassenden Modernisierungsschritt: Zusammen mit der neuen Software wurde in Porta Westfalica in neue Fertigungscomputer als MDE-Terminals investiert, um die Performance und die Visualisierungsfähigkeiten der Software Hydra optimal nutzen zu können. Dadurch wurde die alte Feldbustechnik in Porta Westfalica abgelöst.

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