Suchen

Smart Steel KI für die Stahlproduktion

| Redakteur: M.A. Frauke Finus

Smart Steel Technologies erhält 2,1 Mio. Euro zum Ausbau seiner KI-Lösungen für die Stahlproduktion.

Firmen zum Thema

Dr. Falk-Florian Henrich, Gründer und CEO von Smart Steel Technologies: „Mit unserer KI-basierten Software erhält die Stahlbranche ein Werkzeug, mit dem der Energieverbrauch in der Stahlproduktion gesenkt und enorme monetäre Einsparungen erzielt werden können.“
Dr. Falk-Florian Henrich, Gründer und CEO von Smart Steel Technologies: „Mit unserer KI-basierten Software erhält die Stahlbranche ein Werkzeug, mit dem der Energieverbrauch in der Stahlproduktion gesenkt und enorme monetäre Einsparungen erzielt werden können.“
(Bild: Smart Steel Technologies)

Das KI-Unternehmen Smart Steel Technologies hat eine Finanzierungsrunde mit LEA Partners über 2,1 Mio. Euro erfolgreich abgeschlossen. Smart Steel Technologies ist Anbieter von einsatzfähigen KI-Lösungen für die Stahlproduktion. Diese zielen vor allem auf die Temperaturoptimierung, Reduktion von Gießfehlern und verbesserte Qualitätskontrolle ab.

Künstliche Intelligenz für mehr Effizienz und Nachhaltigkeit

Mit seiner KI-basierten Software gestaltet Smart Steel Technologies nach eigenen Angaben die etablierte Stahlproduktion effizienter und nachhaltiger. Bestehende KI-Modelle werden anhand historischer Produktionsdaten optimiert. Die Temperatur und damit der Energieverbrauch sowie der CO2-Ausstoß können ohne kostspielige Tests abgesenkt werden, wie es heißt. Die Software ermittele Kausalzusammenhänge zwischen Prozessparametern und erreichter Qualität. Daraus abgeleitete Maßnahmen führen zu einer nachhaltigen Qualitätssteigerung. Dafür setzt das Unternehmen auf ein Team erfahrener Metallurgie- sowie KI-Experten.

Verminderter CO2-Ausstoß und Energieverbrauch sowie ein konstant höheres Qualitätsniveau ermöglichen jedem Stahlwerk signifikante Verbesserungen der Profitabilität, so der Hersteller.

Kapital für Wachstum und Expansion

Durch die Wachstumsfinanzierung von LEA Partners erhält das Anfang 2019 in Berlin gegründete Unternehmen erstmals Unterstützung durch einen Investor. Das Kapital wird vorrangig in die Weiterentwicklung der Softwareprodukte und Erschließung weiterer Stahlwerk-Kunden in Europa fließen, wie es heißt. Darüber hinaus soll ein Entwicklungsstandort am führenden KI-Cluster Karlsruhe eröffnet sowie die Expansion in die USA vorangetrieben werden.

Dr. Falk-Florian Henrich, Gründer und CEO von Smart Steel Technologies, kommentiert: „Die Stahlbranche steht weltweit unter einem enormen Wettbewerbsdruck. Gleichzeitig können Werke ihre Abläufe bei Temperaturen des flüssigen Stahls oberhalb von 1550 Grad Celsius nur unter einem extremen Risiko optimieren. Mit unserer KI-basierten Software erhalten sie hingegen ein Werkzeug, mit dem sie den Energieverbrauch in der Stahlproduktion senken und enorme monetäre Einsparungen erzielen. Von dieser Vision konnten wir auch LEA Partners überzeugen, die uns auf unserem Weg unterstützend begleiten.“

Bernhard Janke, Partner bei LEA Partners, ergänzt: „Smart Steel Technologies eröffnet der Stahlindustrie neue Möglichkeiten mithilfe von Künstlicher Intelligenz. Der Anwendungserfolg der Produkte, die kombinierte Expertise aus IT-Entwicklung sowie Metallurgie im Team, und der Beitrag zur Verringerung des CO2-Ausstoßes in der Industrie haben uns nachhaltig beeindruckt.“

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de (ID: 46238058)