Additive Fertigung KI optimiert die Bauteilverteilung

Redakteur: Simone Käfer

Mittels künstlicher Intelligenz zum besseren Nesting. Das ist die Aufgabe der neuen Version des 3D-Printing-Tools 4D_Additive von Core Technologie.

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Die neue Nesting-Funktion der Software 4D_Additive von CoreTechnologie bedient sich erstmals der künstlichen Intelligenz (KI) zur Automatisierung intelligenten Verhaltens und maschinellen Lernens.
Die neue Nesting-Funktion der Software 4D_Additive von CoreTechnologie bedient sich erstmals der künstlichen Intelligenz (KI) zur Automatisierung intelligenten Verhaltens und maschinellen Lernens.
(Bild: CoreTechnologie)

Die neue Version des 3D-Printing-Tool 4D_Additive von Core Technologie nutzt Algorithmen der künstlichen Intelligenz (KI), um beim Nesting im Sinne der optimalen Wärmeverteilung eine gleichmäßige Anordnung der Bauteile im Bauraum zu gewährleisten. Als Nesting bezeichnet man das Platzieren mehrerer Bauteile im dreidimensionalen Raum noch in der Simulation, um einen effizienten Druckjob zu planen.

Das Nesting-Modul ist mit der Pack-and-Optimize-Strategie in der Lage, sowohl für eine maximale Füllung des Bauraums sowie für eine gleichmäßige Verteilung der zu druckenden Masse und damit für möglichst konstante Slice-Flächen zu sorgen. Hierbei nutzt das Programm die KI mit der nach der Vorpositionierung gezielt leere Stellen im Bauraum automatisch gefüllt werden. Dies hat den Vorteil, dass auch nicht maximal bestückte Bauräume gleichmäßig und ohne Wärme-Nester bestückt werden. Die gleichmäßige Verteilung der Bauteile soll die Druckerergebnisse verbessern.

Intelligente Zusatz-Funktionen

Über das intelligente Nesting hinaus stehen weitere Funktionen zur Optimierung der Wärmeverteilung innerhalb der Bauteile zur Verfügung. Durch eine Analyse zur Ermittlung sogenannter massiven Zonen werden problematische Bereiche mit viel Materialvolumen grafisch gut sichtbar dargestellt. Diese Zonen können mit der Holllow- und Lattice-Funktion mit wenigen Mausklicks ausgehöhlt und bei Bedarf mit einer internen Stützstruktur verstärkt werden. Um überschüssiges Pulver aus dem Innern der ausgehöhlten Bauteile zu entfernen, können Löcher und die passenden Deckel automatisch erzeugt werden.

Für die Aufbereitung von 3D-Druckdaten verfügt das Tool 4D_Additive über CAD-Daten-Schnittstellen aller B-Rep-Nativ- und Standardformate sowie die gängigen 3D_Printing-Formate wie STL und 3mf.

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