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Hydraulik

Partikelmonitor erkennt Verschmutzungen frühzeitig

| Redakteur: Stefanie Michel

Ist das Hydraulikmedium sauber, kommt es in Hydraulik- und Schmieranlagen nicht zu unplanmäßigen Ausfällen. Um den Verschmutzungsgrad im Blick zu haben., hat Stauff einen Partikelmonitor für industriellen Anlagen entwickelt,

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Der Partikelmonitor ist ein optischer Partikelzähler mit Hochleistungs-LEDs, die automatisch den Verschmutzungsgrad von Hydraulikflüssigkeiten in Form einer 8-Kanal-Messung ermitteln.
Der Partikelmonitor ist ein optischer Partikelzähler mit Hochleistungs-LEDs, die automatisch den Verschmutzungsgrad von Hydraulikflüssigkeiten in Form einer 8-Kanal-Messung ermitteln.
(Bild: Walter Stauffenberg)

Ausfallanalysen belegen, dass 70 bis 80 % aller Maschinenausfälle durch Verunreinigungen der Betriebsflüssigkeiten aufgrund unzureichender Ölpflege verursacht werden. Denn präzise Hydraulik- und Schmiersysteme arbeiten mit Spaltmaßen im Mikrometer-Bereich, sodass bereits kleinste Schmutzpartikel zu erhöhtem Energieverbrauch durch Reibung, verminderter Leistungsfähigkeit oder zu oftmals kostenintensiven Stillständen führen können. Dies hat nicht selten unplanmäßige Ölwechsel oder den Austausch empfindlicher Komponenten zur Folge.

Bestimmung der Partikelgröße nach internationalen Standards

Um dem vorzubeugen, kann der Partikelmonitor des Typs LPM-II-plus von Stauff in industriellen Anlagen mit maximalen Betriebsdrücken von 420 bar eingesetzt werden, bei denen eine kontinuierliche Messung bzw. Analyse der Hydraulikflüssigkeiten erforderlich ist. Der nach Kundenanforderungen angepasste und überarbeitete Partikelmonitor ist ein automatischer, optischer Partikelzähler mit Hochleistungs-LED, die automatisch den Verschmutzungsgrad von Hydraulikflüssigkeiten in Form einer 8-Kanal-Messung ermitteln. So wird eine genaue Bestimmung der Partikelgrößen nach internationalen Standards wie ISO 4406, NAS 1638, AS 4059E und der ISO 11218 ermöglicht.

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Der Status der Ölreinheit wird über ein farblich hinterlegtes LCD-Display und über farbige LEDs unmissverständlich angezeigt. Entsprechende Partikelgrenzwerte können über die mitgelieferte Software individuell angepasst und eingestellt werden.

Monitor kommuniziert via USB, Modbus und CAN-Bus

Der LPM-II-plus kann sowohl als eigenständige Messeinrichtung mit einem internen Speicher für maximal 4000 Messungen genutzt, als auch über zwei Schaltausgänge an PC und SPS-Anlagensteuerung oder parallel über eine Fernanzeigeeinheit gesteuert werden. Die optionale USB-Schnittstelle ermöglicht die direkte Übertragung der Messdaten auf einen Datenträger. Serienmäßig bietet der LPM-II-plus jetzt neben der Modbus- und CAN-Bus-Schnittstelle eine 4-20 mA Zeit-Multiplex-Schnittstelle, um auch analoge Messsignale für Auswertungen zur Verfügung stellen zu können.

Je nach Ausführung ist der LPM-II-plus mit Wasser-in-Öl-Sensor und Temperatursensor sowie Anschlusskabel und entsprechender Software ab sofort verfügbar.

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